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08. Februar 2017 Pflegebedürftige können Betreuungsleistungen rückwirkend abrufen

Pflegebedürftige können nicht genutzte Betreuungs- und Entlastungsleistungen rückwirkend abrufen. Möglich ist dies etwa für bestimmte Leistungen der Pflegedienste sowie für eine Tagespflege oder Kurzzeitpflege. Wer dazu noch Rechnungen aus den Jahren 2015 oder 2016 hat, sollte diese bei der Pflegekasse einreichen, rät die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Ein gesonderter Antrag sei dafür nicht nötig.
Die Pflegekasse übernimmt die Kosten, wenn noch ein Guthaben aus den Vorjahren vorhanden ist. Pflegebedürftigen stand für die Jahre 2015 und 2016 jeden Monat ein Betrag von 104 Euro oder 208 Euro zur Verfügung – abhängig davon wie stark die Person beeinträchtigt ist. Umgerechnet pro Jahr sind das 2496 Euro beziehungsweise 4992 Euro. Zusätzlich zum nicht verbrauchten Guthaben aus den vergangenen beiden Jahren gilt: Allen Pflegebedürftigen steht seit 1. Januar 2017 ein Entlastungsbetrag zur Verfügung, der bei 125 Euro pro Monat liegt.

dpa


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