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04. November 2016 Brauche ich einen Röntgenpass?

Marina H. aus Dillingen: Ich habe gehört, dass es sinnvoll ist, einen Röntgenpass zu führen. Warum? Und wo erhalte ich ihn?
Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Ein Röntgenpass hilft Patienten und Ärzten, einen Überblick über Untersuchungen zu haben, die mit einer Strahlenbelastung einhergehen. Dazu gehören neben dem Röntgen auch die Computertomografie (CT), die Szintigrafie und die Positronen-Emissions-Tomografie (PET). Nach einer solchen Untersuchung trägt der Arzt folgende Angaben in den Pass ein: Das Datum, den untersuchten Körperbereich sowie die Bezeichnung der Untersuchung. Die Praxis beglaubigt die Eintragung anschließend mit Stempel und Unterschrift. Ist ein Patient bei mehreren Ärzten in Behandlung, kann jeder Arzt mit einem Blick in den Röntgenpass nachvollziehen, ob und wo bereits Aufnahmen vorliegen. So lassen sich doppelte Untersuchungen und damit unnötige Strahlenbelastung vermeiden. Auch ältere Aufnahmen kann sich der Arzt so bei anderen Praxen beschaffen, um diese mit aktuellen zu vergleichen. Etwa dann, wenn er beispielsweise den Heilungsprozess eines Knochenbruchs beurteilen möchte. Erhältlich sind Röntgenpässe in der Regel in Arztpraxen, die Röntgenuntersuchungen durchführen. Aber auch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) stellt einen Röntgenpass zum kostenlosen Download unter www.bfs.de zur Verfügung.

DKV Deutsche Krankenversicherung


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Darmkrebsmonat März: Alkohol ist ein wichtiger Risikofaktor für Darmkrebs

Das Trinken von Alkohol ist gesellschaftlich breit akzeptiert, trotz der Risiken, die mit seinem Konsum einhergehen. Alkohol ist an der Entstehung von mehr als 200 Erkrankungen beteiligt, so die Autoren des Alkoholatlas Deutschland 2017. Leberschäden gehören dabei zu den weitgehend bekannten Folgen. Doch auch das Risiko für Darmkrebs steigt. Anlässlich des Darmkrebsmonats März macht die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) darauf aufmerksam, dass auch der vergleichsweise moderate Konsum von Alkohol das Risiko für eine Darmkrebserkrankung erhöht. Ausschlaggebend ist dabei allein die Menge des konsumierten Alkohols, nicht die Art des alkoholischen Getränks. In ihrem Aufruf an die Politik „Prävention beginnt in den Verdauungsorganen“ fordert die DGVS unter anderem eine bessere Aufklärung über die Gefahren des Alkohols sowie mehr Regularien für die alkoholproduzierende Industrie, auf diese Risiken hinzuweisen.

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Jedes Jahr aufs Neue rollen gegen Ende des Jahres die ersten Grippewellen an: Laut dem Robert-Koch-Institut erkranken während einer saisonalen Grippewelle in Deutschland zwischen zwei und zehn Millionen Menschen. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, erklärt den Unterschied zwischen Erkältung und echter Grippe, der sogenannten Influenza. Zudem gibt er Tipps zu Schutzmaßnahmen gegen Grippeviren.

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