Sonntag, 16. Februar 2020
Navigation öffnen
Anzeige:

Praxismanagement

18. Juli 2019 Datenschutzbeauftragter: Bundestag lockert Vorgaben zugunsten von Arztpraxen

Der Deutsche Bundestag hat die Vorgaben des Datenschutzes für Kleinunternehmen gelockert: Künftig müssen Arztpraxen erst ab 20 Mitarbeitern einen Datenschutzbeauftragten benennen.
Anzeige:
Datenschutz-Grundverordnung der EU

Beschäftigen Sie mindestens 10 Mitarbeiter, die personenbezogene Daten verarbeiten, mussten Sie bislang verpflichtend einen Datenschutzbeauftragten benennen. Diese Regelung ging aus der seit Mai 2018 geltenden Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union hervor und wurde nun zugunsten kleinerer Unternehmen auf 20 Mitarbeiter erhöht.

Geschulter Mitarbeiter oder externer Datenschützer?

Zum Datenschutzbeauftragten können Sie jeden fachlich geschulten Mitarbeiter benennen oder die Aufgabe einem externen Datenschützer übertragen – Sie als Praxisinhaber können diese Funktuion nicht selbst übernehmen. Name und Kontaktdaten Ihres Datenschutzbeauftragten müssen Sie dem Landesdatenschutzbeauftragten mitteilen.
Die Kosten für die Schulung des Mitarbeiters trägt der Arbeitgeber, eine Gehaltserhöhung kann gefordert werden, muss aber nicht verpflichtend gewährt werden. Bei der Beauftragung eines externen Datenschutzbeauftragten entfällt die Schulung, dafür entstehen laufende Kosten. Welche Variante für Sie wirtschaftlich ist, müssen Sie im Einzelfall entscheiden.

Aufgaben des Datenschutzbeauftragten

Der Datenschutzbeauftragte muss laut Art. 39, DSGVO folgenden Aufgaben nachkommen:
 
  • Unterrichtung und Beratung hinsichtlich der datenschutzrechtlichen Pflichten,
  • Überwachung der Einhaltung des Schutzes personenbezogener Daten (inkl. Zuweisung von Zuständigkeiten, Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter),
  • Beratung in Bezug auf die Datenschutz-Folgenabschätzung gemäß Art. 35 DSGVO sowie
  • Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde als Anlaufstelle für diese.

Die Zustimmung des Bundesrates ist noch ausständig.

Quelle: DSGVO


Das könnte Sie auch interessieren

Vitamin D-Mangel begünstigt Ausbildung von Osteoporose

Vitamin D-Mangel begünstigt Ausbildung von Osteoporose
© crevis / Fotolia.com

Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochen an Festigkeit verlieren und leichter brechen. Dann kann es schnell zu einem Knochenbruch kommen. Sehr oft betroffen sind der Oberschenkelhalsknochen oder die Arme. Eine Ursache für ein schwaches Knochengefüge kann Vitamin D-Mangel sein, wie Prof. Andreas Roth, Leiter des Bereichs Endoprothetik der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie am UKL, anlässlich des Welt-Osteoporose-Tages am 20. Oktober erläutert. Doch auch ein Zuviel an Vitamin D kann zu Gefährdungen führen.

Schlaflose Nächte und grüner Star gehen oft Hand in Hand

Schlaflose Nächte und grüner Star gehen oft Hand in Hand
© HQUALITY - stock.adobe.com

Menschen, die an der Augenerkrankung grüner Star (Glaukom) leiden, sind häufig auch von Schlafstörungen betroffen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass verschiedene Probleme beim Ein- oder Durchschlafen mit einem grünen Star verbunden sind1. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Schlafstörungen entweder ein Risikofaktor für das Glaukom oder eine Folge dessen sein könnten. Die DOG – Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft erinnert vor diesem Hintergrund daran, dass der grüne Star nur durch eine augenärztliche Untersuchung entdeckt...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Datenschutzbeauftragter: Bundestag lockert Vorgaben zugunsten von Arztpraxen "

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.