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Praxismanagement

04. November 2019 Elektronischer Heilberufeausweis: Antrag, Funktionen, Kosten

Zwar benötigen Sie den elektronischen Heilberufeausweis, kurz eHBA, nicht für den Zugang zur Telematikinfrastruktur, jedoch ist die Chipkarte für die qualifizierte elektronische Signatur unabdingbar. Zudem werden Sie den eHBA für künftige Anwendungen wie das Notfalldatenmanagement brauchen.
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Fachinformation
Die Funktionen des eHBA
 
  • Authentifizierung des Besitzers
  • elektronische Dokumente rechtsverbindlich unterschreiben (= qualifizierte elektronische Signatur, QES)
  • Erstellung und Aktualisierung von:
           - Notfalldatensätzen im Rahmen des Notfalldatenmanagements
           - eRezept
           - elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Missbrauch der QES nahezu ausgeschlossen

Ein Missbrauch Ihrer Unterschrift ist weitestgehend ausgeschlossen, da die QES mit dem eHBA gekoppelt ist, der wiederum von den Landesärztekammern ausgestellt wird.
Bereits jetzt ist die QES bei elektronischen Arztbriefen, digitalen Laboraufträgen oder Anforderungen von Telekonsilen notwendig. Auch einige Krankenkassen fordern für die Abrechnung eine digitale Signatur.

Partielle Kostenübernahme

Die Kosten für den eHBA tragen zum Teil die Krankenkassen: Pro Quartal ist eine Pauschale von 11,63 Euro erstattungsfähig, was ca. die Hälfte der Kosten deckt. Den eHBA können Sie bei Ihrer Landesärztekammer beantragen.

Quelle: Landesärztekammer Baden-Württemberg


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