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Praxismanagement

28. Oktober 2020 Krankschreibung per Videosprechstunde

Arztpraxen, die Doctolib nutzen, haben erneut einen echten Anwendervorteil: Sie können ihre Patienten ab sofort auch per Videosprechstunde krankschreiben. Eine neue AU-Richtlinie des G-BA vom 16. Juli 2020 bildet die rechtliche Grundlage. Immerhin sind AU-Vorgänge mit rund 77 Millionen ausgestellten Scheinen pro Jahr eine der häufigsten Praxisleistungen. Somit bedeutet die Doctolib-Videosprechstunde mit der Möglichkeit AUs mit Patienten zu teilen für Praxen eine Effizienzsteigerung. Denn Telekonsultation ist in mehrfacher Hinsicht attraktiv: Nicht nur im Hinblick auf COVID-19 – sondern auch auf die zu erwartende Erkältungswelle im Herbst und Winter – sind Videosprechstunden ein effektiver Beitrag zur Sicherheit für Patienten und Praxispersonal. Doctolib unterstützt dadurch nicht zuletzt die Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung seitens der Behörden und Krankenkassen.
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Ärzte unterstreichen Bedeutung der neuen AU-Funktion

Dr. Manfred Lapp, Facharzt für Allgemeinmedizin in Berlin, schätzt den Nutzen für seine Praxis hoch ein: “Ob COVID-Pandemie oder saisonale Erkältungswelle: In Spitzenzeiten ist jeder Patient, der für seine Behandlung nicht Warte- und Sprechzimmer durchlaufen muss, sondern per Telekonsultation versorgt werden kann, ein Plus für die Sicherheit in meiner Praxis. Jetzt kann ich ihn auch noch über ein Videogespräch krankschreiben – perfekt!” Der Krankschreibungsprozess der Doctolib-Software ist für Ärzte und Patienten einfach und sicher. Mittels der integrierten Dokumentenaustausch-Funktion können unabhängig vom Praxismanagementsystem Krankschreibungen sowie andere wichtige Dokumente an den Patienten übermittelt werden.

Nutzungszahlen zeigen Relevanz

Die Relevanz der Videosprechstunde zeigt sich auch in den aktuellen Nutzungszahlen, weiß Dr. Ilias Tsimpoulis, Managing Director bei Doctolib, einem der führenden E-Health-Unternehmen in Europa: “Seit der Einführung der Doctolib-Videosprechstunde im April 2020 hat diese Form der digitalen Konsultation um fast 167% zugenommen. Auf dem Höhepunkt im April wurden deutschlandweit mehr als 1.800 Videosprechstunden in einer Woche allein über unsere App und Website vereinbart.” So sieht Tsimpoulis in der Ermöglichung von Krankreichschreibungen per Videosprechstunde einen weiteren Anreiz für Ärzte aller Fachrichtungen, das Angebot von Doctolib zur festen Praxisroutine zu machen. Darauf deutet auch eine interne Befragung von Doctolib unter Anwendern hin: 91% der Ärzte, welche die Videosprechstunde bereits nutzen, können sich vorstellen, diesen Service ihren Patienten auch nach der Covid-Pandemie weiter anzubieten. Kein Wunder, schließlich sind 70% von ihnen (sehr) zufrieden mit der Videosprechstunde (2).

Effiziente und sichere Versorgung der Patienten

Die Einsatzmöglichkeiten der Doctolib-Videosprechstunde sind vielfältig. Eine medizinische Ersteinschätzung kann genauso vorgenommen werden wie z.B. auch Kontrolluntersuchungen, Beratungsgespräche und Befundbesprechungen. Per Video-Konsultation lassen sich übrigens auch schnell und einfach Patienten erreichen, die durch lange Anreisewege, eingeschränkte Mobilität oder Auslandsaufenthalte nur begrenzt Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Praktisch für die Praxis: Die Doctolib-Videosprechstunde öffnen Ärzte bequem aus ihrem gewohnten Terminkalender – eine separate Software ist nicht nötig. Bis zum 31.12.2020 kann die Doctolib-Videosprechstunde kostenlos genutzt werden (3).

Quelle: Doctolib

Literatur:

(1) https://www.g-ba.de/downloads/34-215-879/35_2020-07-16_AU-RL_Fernbehandlung.pdf
(2) interne Befragung von Doctolib zur Nutzung der Videosprechstunde im Juni 2020 mit n = 51 Ärzten
(3) In Verbindung mit einem kostenpflichtigen Abonnement über den Doctolib-Kalenderservice als Hauptdienstleistung.


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