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22. Januar 2020 Neuerungen 2020 – Teil III: Liposuktion und biomarkerbasierte Testung werden Kassenleistung

Mit dem Neuen Jahr 2020 wird es für niedergelassene Ärzte einige Veränderungen geben. Journalmed.de hat für Sie die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst. Lesen Sie heute Teil III „Liposuktion und biomarkerbasierte Testung werden Kassenleistung“!
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Fachinformation
Liposuktion beim Lipödem

Seit dem 1. Januar werden die Kosten für eine Liposuktion bei einem Lipödem im Stadium III von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Pro Operation erhalten Ärzte bis zu 763 Euro, zuzüglich der Kosten für die Lokalanästhesie und die eingesetzte Absaugkanüle.
Für die Durchführung benötigen Ärzte eine Genehmigung zum ambulanten Operieren. Um über die setzlichen Kassen abzurechnen, müssen Sie außerdem über Erfahrung in der Liposuktion verfügen. Die Kostenübernahme ist zunächst auf 5 Jahre beschränkt, bis Erkenntnisse aus einer Erprobungsstudie zur Wirkung der Liposuktion vorliegen.

Mammakarzinom: biomarkerbasierter Test

Zur Ermittlung des Rezidivrisikos bei einer bestimmten Form von frühem Brustkrebs wird seit dem 1. Januar ein biomarkerbasierter Test von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Damit soll die Entscheidung für oder gegen eine adjuvante systemische Chemotherapie unterstützt werden.
Der Test kann ausschließlich bei Patientinnen mit einem primären Hormonrezeptor-positiven, HER2/neu-negativen, nodalnegativen und nicht metastasierten Mammakarzinom angewendet werden, sofern die Empfehlung für oder gegen eine adjuvante systemische Chemotherapie beim primären Mammakarzinom aufgrund klinischer und pathologischer Kriterien allein nicht eindeutig getroffen werden kann. Bislang war der kostenintensive Test ist nur in den USA möglich.

Lesen Sie hierzu auch: 

Quelle: KBV


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