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Praxismanagement

29. Mai 2019 Telematikinfrastruktur: Übersicht zur Kostenübernahme durch die Krankenkassen

Mit dem E-health-Gesetz sind Ärzte und Pschotherapeuten zur Anbindung an die Telematik-Infrastruktur verpflichtet. Die Kosten, die durch die Anschaffung der dafür notwendigen zertifizierten Technik enstehen, müssen laut Gesetz die Krankenkassen tragen. Welche Ausstattung erforderlich ist und in welcher Höhe Erstattungspauschalen gewährt werden, wurden von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband in der TI-Finanzierungsvereinbarung festgelegt.
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Pflichttext
Langwierige Verhandlungen

Nach langwierigen Verhandlungen einigten sich KBV und GKV darauf, Preisschwankungen ebenso zu berücksichtigen wie eventuell noch weitere nötige Anschaffungen. Dafür werden dann allerdings neue Verhandlungen notwendig, da weder die KBV noch der GKV-Spitzenverband einseitig Änderungen an der Vereinbarung vornehmen dürfen.

Pauschalen: Orientierung an Durchschnittswerten

Die Erstattung für die TI erfolgt in Pauschalen. Ihre Höhe orientiert sich an den Durchschnittswerten der verfügbaren Angebote. Bei der Bewertung finden praxisspezifische Besonderheiten oder IT-Strukturen keine Berücksichtigung.

Produkt frei wählbar

Die Auswahl des konkreten Produkt liegt aber beim Arzt. Dadurch können sich Abweichungen nach oben oder nach unten ergeben. Grund für diese Verfahrensweise ist das Wirtschaftlichkeitsgebot für die gesetzliche Krankenversicherung (§ 12 SGB V), die auch bei der Bewertung von Gebührenordnungspositionen und Sachkostenpauschalen im EBM zur Anwendung kommt. Eine volle Kostenerstattung ist demnach aber nicht in jedem Fall möglich.

Übersicht über notwendige Komponenten

Für den Anschluss an die TI benötigen Sie folgende Komponenten:
 
  • Konnektor,
  • E-Health-Kartenterminal (bei größeren Praxen mehrere),
  • Praxisausweis (SMC-B),
  • Update für das Praxisverwaltungssystem
  • VPN-Zugangsdienst.

Die Krankenkassen tragen die laufenden Betriebskosten sowie die Kosten für die Wartung des Konnektors und den Praxisausweis.

 

Quelle: GKV-Spitzenverband


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