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Praxismanagement

16. Januar 2020 Neuerungen 2020 – Teil II: Terminservicestelle (TSS): Zuschläge zur U-Untersuchung und für ermächtigte Ärzte

Mit dem Neuen Jahr 2020 wird es für niedergelassene Ärzte einige Veränderungen geben. Journalmed.de hat für Sie die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst. Lesen Sie heute Teil II „TSS“!
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Fachinformation
U-Untersuchungen

Seit dem 01.Januar 2020 erhalten Ärzte für Früherkennungsuntersuchungen im Kindesalter nun doch einen Aufschlag, sofern der Termin zeitnah über eine Terminservicestelle (TSS) vermittelt wurde. Sie können eine Zusatzpauschale nach der neuen Gebührenordnungsposition (GOP) 01710 abrechnen, falls Sie am Behandlungstag ausschließlich eine U-Untersuchung (nur Abschnitt 1.7.1.: ausgenommen Laborleistungen und J1) vorgenommen haben.

Die Höhe der Bewertung der GOP 01710 bemisst sich – wie bei den TSS-Zuschlägen –  in Abhängigkeit von der Wartezeit auf einen Termin (114 Punkte: Termin innerhalb von 8 Tagen / 68 Punkte: Termin innerhalb von 9-14 Tagen / 45 Punkte: Termin innerhalb von 15-35 Tagen). Als erster Zähltag gilt auch hier der Tag der Kontaktaufnahme des Patienten bei der TSS.

Ermächtigte Ärzte

Außerdem erhalten seit Beginn des neuen Jahres auch Klinikärzte mit einer „Teil-Ermächtigung“ einen Zuschlag für Patienten, die über eine Terminservicestelle (TSS) vermittelt wurden. Hierfür gibt es 2 neue GOP im EBM: Die 01322 als Zuschlag zur GOP 01320 und die 01323 als Zuschlag zur GOP 01321.

Dies Regelung betrifft Ärzte mit einem vollen Ermächtigungsumfang hingegen nicht – Sie rechnen weiterhin die zeitgestaffelten Zuschläge zur Versicherten-, Grund- oder Konsiliarpauschale für Patienten ab, die über eine Terminservicestelle vermittelt werden. Die neuen GOP gelten nur für Ärzte, Institute und Krankenhäuser, die für bestimmte Leistungen zur ambulanten Versorgung ermächtigt sind (Teil-Ermächtigung).

Lesen Sie hierzu auch „Neuerungen 2020 – Teil I: Orientierungswert um 1,52% angehoben“ unter https://www.journalmed.de/praxismanagement/lesen/56662

Quelle: KBV


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