Montag, 23. September 2019
Navigation öffnen

News

19. März 2019 2. Staatsexamen

Der 2. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung, auch 2. Staatsexamen oder „Hammerexamen“ genannt, ist nach dem Physikum die zweite große Prüfung im Medizinstudium. Mit dem Bestehen kann die Approbation als Arzt beantragt werden.
Anzeige:
Voraussetzung ist das bestandene Physikum (1. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung), das Bestehen sämtlicher Leistungsnachweise des klinischen Studienabschnitts, der Nachweis über die Famulaturen sowie eine Bescheinigung über das abgeleistete Praktische Jahr.

Der Prüfling soll nachweisen, dass er in der Lage ist, fallbezogen und eigenverantwortlich am Patienten zu arbeiten und die erworbenen theoretischen Kenntnisse auch praktisch anzuwenden. Inhaltlich werden folgende Punkte abgeprüft:
  • Anamnese
  • Labordiagnostik
  • körperliche Untersuchung
  • Resultatinterpretation
  • Diagnosestellung
  • Pathologie
  • Therapieplanung
  • Pharmakologie
  • Prävention
  • Medizinethik
 
Die Prüfung besteht aus einem mündlichen und einem schriftlichen Teil. Der mündliche Teil findet an 2 aufeinanderfolgenden Tagen statt und wird direkt an einem zuvor zugeteilten Patienten abgehalten. Geprüft werden dabei die Fächer Chirurgie und Innere Medizin sowie ein Wahlfach. Es muss eine vollständige Anamnese und Diagnostik erhoben werden, ein Therapievorschlag gemacht sowie eine Epikrise (= abschließende Beurteilung des Krankheitsverlaufs) erstellt werden. Zusammen mit der körperlichen Untersuchung werden die Ergebnisse zu einem Untersuchungsbericht zusammengefasst. Dieser fließt ebenfalls in die Bewertung mit ein, die durch 4 Prüfer erfolgt.

Der schriftliche Teil findet an 3 aufeinanderfolgenden Tagen statt, in Form von 320 Multiple Choice-Fragen. Die Fragen werden mittels Fallstudien gestellt und stammen aus den Krankheitsbildern verschiedener Fächer. Dabei wird das Wissen um ihre Diagnostik und Therapie abgefragt.
Beide Teile der Prüfung werden gleich gewichtet. Zur Gesamtnote tragen sie 2/3 bei.

Bei Nicht-Bestehen ist eine 2-malige Wiederholung möglich.
 

sm

Quelle: rs media GmbH


Stichwörter

Das könnte Sie auch interessieren

Myome – Eine Ursache für unerfüllten Kinderwunsch

Myome – Eine Ursache für unerfüllten Kinderwunsch
© Sandra Thiele / fotolia.com

Myome sind die häufigsten gutartigen Tumore der weiblichen Geschlechtsorgane: Es wird geschätzt, dass zwischen 20 und 40 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter betroffen sind. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Jörg B. Engel und Dr. med. Eva Velten bietet das Myomzentrum am Krankenhaus Nordwest Betroffenen kompetente Beratung, modernste Diagnostik und zielgerichtete Behandlungsmöglichkeiten. Patientinnen, bei denen ein Myom der Grund für den unerfüllten Kinderwunsch ist, erhalten Unterstützung und Hilfestellungen.

Häufiger Sauna-Besuch senkt Schlaganfallrisiko

Häufiger Sauna-Besuch senkt Schlaganfallrisiko
© BillionPhotos.com / fotolia.com

Gute Nachrichten für alle, die das ganze Jahr über in die Sauna gehen: Wer mehrmals wöchentlich sauniert, kann das Schlaganfallrisiko um bis zu 61 Prozent senken. Zu diesem Ergebnis kommen ForscherInnen der Medizin Uni Innsbruck und der Universität Ostfinnland in einer gemeinsamen Studie, die das Sauna-Verhalten von über 1.600 Männern und Frauen unter die Lupe genommen hat. Das renommierte Fachjournal Neurology berichtet.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"2. Staatsexamen"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.