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04. Juni 2019 Karriere und Gehälter: Öffentlicher Gesundheitsdienst

Wer Medizin studiert, wird Arzt? Nicht unbedingt! Medizinern eröffnen sich vielfältige Karrierewege. Eine Auswahl an Berufsperspektiven außerhalb von Praxis und Klinik hier im Überblick:
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Öffentlicher Gesundheitsdienst

Wer sich in der Gesundheitsversorgung engagieren möchte, kann eine Laufbahn im Öffentlichen Gesundheitsdienst einschlagen. Der Fokus liegt dabei nicht auf dem unmittelbaren Therapieerfolg, sondern auf Gesundheitsförderung und Prävention. Bei der Tätigkeit im Amtsärztlichen Dienst nehmen Sie Untersuchungen zu Erwerbs-/Dienstfähigkeit von Personen vor. Im Gesundheitsamt können Sie als Berater zu sexuell übertragbaren Krankheiten fungieren. Auch für die Einhaltung von Hygienestandards zu sorgen, die Infektionskette von Infektionskrankheiten zu unterbrechen oder die Überwachung des Trinkwassers sind gängige Aufgaben.

Aufgaben
 
  • Prävention
  • Gesundheitsförderung
  • Aufklärung
  • Verwaltungstätigkeiten

Wie komme ich da hin?
 
  1. Absolvieren von insgesamt 60 Monaten Weiterbildung in der unmittelbaren Patientenversorgung und in Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitswesens.
  2. Teilnahme an einem 6-monatigen theoretischen Kurs für Öffentliches Gesundheitswesen.
  3. Abschluss der Facharztprüfung bei der zuständigen Landesärztekammer.

Gehalt

Die Bezahlung richtet sich nach den Tarifverträgen für den öffentlichen Dienst; gefordert wird aber, u.a. vom Marburger Bund, eine Bezahlung, die den Tarifverträgen für Ärzte in Krankenhäusern entspricht.

Quelle: rs media GmbH


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