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CME-Artikel
19. Mai 2021

Vitamin-B12-Mangel: Aktuelle Aspekte der Diagnostik und Therapie

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Diese CME-zertifizierte Fortbildung beschreibt Pathogenese, Diagnostik und Therapie des Vitamin-B12-Mangels.



Etwa 4 Prozent der Allgemeinbevölkerung sind von einem Mangel an Vitamin B12 betroffen. Bei Senior*innen über 65 Jahre weist jeder vierte in Deutschland einen subklinischen Mangel auf. In der Gruppe der 85- bis 93-jährigen ist es mehr als ein Drittel. Zu den Risikofaktoren für die Entwicklung eines Vitamin-B12-Mangels zählen neben einer zu geringen Zufuhr mit der Nahrung vor allem Resorptionsstörungen, etwa bedingt durch Krankheiten oder die Einnahme bestimmter Medikamente wie Metformin und Säureblocker. Da Vitamin B12 vor allem in tierischen Produkten enthalten ist, gehören Patient*innen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, zu den Risikogruppen. Bei einer veganen Ernährung muss das Vitamin substituiert werden, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Eine anhaltende Unterversorgung mit Vitamin B12 kann neben unspezifischen Symptomen wie Abgeschlagenheit und Müdigkeit auch zu neurologischen und psychiatrischen Störungen führen, die ohne die charakteristischen Blutbildveränderungen einer hyperchromen Anämie auftreten oder diesen um Monate bis Jahre vorausgehen können. Um irreversible Folgeschäden zu verhindern, muss rechtzeitig eine effektive Therapie eingeleitet werden, die hochdosiert oral oder parenteral erfolgen kann.

Prof. Dr. Karlheinz Reiners ist Facharzt für Neurologie und betreut konsiliarisch die neuromuskuläre Spezial-Ambulanz am Hermann-Josef-Krankenhaus in Erkelenz. In dieser Fortbildung beschreibt er Risikogruppen, Pathogenese, Diagnostik und Therapie des Vitamin-B12-Mangels. Dabei geht er auch darauf ein, worauf es bei der Ernährung und der Nahrungszubereitung ankommt. Die Fortbildung vermittelt essenzielles Wissen für den Praxisalltag rund um diesen verbreiteten und folgenschweren Vitamin-Mangel.

Prof. Dr. med. Karlheinz Reiners

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