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Gesundheitspolitik

07. Dezember 2018 Unregelmäßigkeiten bei zwei Transplantations-Zentren

Die Regeln zur Vergabe von Transplantations-Organen in Deutschland werden nach Angaben der regelmäßigen Kontrolleure von den meisten Kliniken befolgt – es gab aber zwei problematische Fälle. Bei Prüfungen der Programme für Herztransplantationen in Köln-Lindenthal und für Lebertransplantationen am Uniklinikum in Frankfurt am Main seien "systematische Unregelmäßigkeiten" festgestellt worden. Das teilten die Prüfungs- und Überwachungskommissionen von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen bei der Vorstellung ihres Jahresberichts 2017/2018 am Donnerstag in Berlin mit.
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Insgesamt werde bei Herz-, Lungen- und Lebertransplantationen "weit überwiegend ordnungsgemäß und korrekt" gearbeitet, hieß es weiter. Fehler in einzelnen Zentren hätten kein systematisches Vorgehen zugunsten von Patienten erkennen lassen. Bei Transplantationen von Nieren und Bauchspeicheldrüsen seien "keinerlei Auffälligkeiten" festgestellt worden. Die Prüfer betonten, dass es weiterhin keine Anhaltspunkte für eine mögliche Bevorzugung von Privatpatienten gebe.

Bei den Prüfungen wird untersucht, ob bei Anmeldungen zu Wartelisten – vor allem in dringendsten Fällen – gegen Richtlinien verstoßen wurde. Hintergrund der Kontrollen sind auch Organspende-Skandale von 2012, die sich um Manipulationen bei Wartezeiten drehten. Träger der Kommissionen sind Bundesärztekammer, Deutsche Krankenhausgesellschaft und Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen.

Quelle: dpa


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