Donnerstag, 29. Juni 2017
Navigation öffnen

Gesundheitspolitik

20. April 2017 vfa: Impfungen bieten Schutz vor 27 Krankheiten

"Kaum eine andere Präventionsmaßnahme ist so einfach und wirksam: Vor 27 Krankheiten kann man sich heute schon durch Impfungen schützen; und bald sollen es noch mehr sein. Daran arbeiten forschende Pharma-Unternehmen: Erste Impfstoffe gegen Dengue-Fieber und Ebola stehen vor der Markteinführung oder der Einreichung des Zulassungsantrags.
Anzeige:
Impfstoffe gegen Noro- und Zikaviren, bakterielle Colitis und viele weitere Infektionskrankheiten sind in Entwicklung. Auch an Impfstoffen gegen HIV-Infektionen, Tuberkulose und Malaria wird mit neuen Technologien gearbeitet." Das sagt Dr. Siegfried Throm, Geschäftsführer Forschung/Entwicklung/Innovation des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa), mit Blick auf die Europäische Impfwoche vom 24. bis 30. April.
 
Abb. 1: Pocken, Polio und Diphtherie konnten vollständig eliminiert werden (©vfa)
Erste Impfstoffe gegen Dengue-Fieber und Ebola stehen vor der Markteinführung oder der Einreichung des Zulassungsantrags.

Wie wirksam Impfstoffe für die Eindämmung oder sogar Eliminierung von Krankheiten sind, zeigen Zahlen aus den USA, wo die Fallzahlen von besonders vielen Infektionskrankheiten seit langer Zeit erfasst werden. Dort konnten seit der Einführung der jeweiligen Impfstoffe nicht nur Pocken, Polio und Diphtherie vollständig eliminiert werden; auch die Fallzahlen für Masern, Mumps, Röteln und Haemophilus-Infektionen konnten auf 1% oder weniger der früheren Werte gesenkt werden.

vfa


Das könnte Sie auch interessieren

Plötzlicher Blutdruck-Anstieg: Wann den Notarzt (112) rufen?

Regelmäßiges Blutdruckmessen ist die wichtigste Vorsorgemaßnahme, um die schwerwiegenden Folgen eines unbehandelten Bluthochdrucks wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzschwäche, Vorhofflimmern oder Nierenschädigung zu verhindern. Besonders problematisch ist es, wenn der Blutdruck plötzlich ansteigt und Werte in Ruhe z. B. von 190-200 mmHg (oberer Wert) oder mehr erreicht. Für Patienten entscheidend für das weitere Vorgehen in dieser beunruhigenden Situation ist, ob der hohe Blutdruck nur mit geringfügigen Missempfindungen wie Gesichtsröte, leichtem Kopfweh, Unruhegefühl, schnellerem Schwitzen unter Belastung auftritt und der Patient keine ernsten Beschwerden hat. Dann handelt es sich um eine Bluthochdruck-Krise.

Diabetiker sollten regelmäßig ihren Puls messen

Oft werden Menschen von einem Schlaganfall getroffen, weil sie Vorhofflimmern haben, ohne es zu wissen. Vorhofflimmern tritt bei über der Hälfte aller Patienten ohne Symptome oder Beschwerden auf. Unbehandelt und ohne schützende Wirkung gerinnungshemmender Medikamente sind sie schutzlos dem Schlaganfall ausgesetzt. Jedes Jahr verursacht Vorhofflimmern etwa 30.000 Schlaganfälle. Vorhofflimmern ist auch eine häufige Herzrhythmusstörung bei Diabetikern, die Schätzungen zufolge ein um 34% erhöhtes Risiko für Vorhofflimmern haben.

So kommen Senioren gut durch den Winter

Im Winter neigen vor allem ältere Menschen dazu, sich zu Hause einzuigeln. Aber zu wenig an Bewegung, frischer Luft und Tageslicht können schnell das Immunsystem schwächen, den Stoffwechsel verlangsamen und aufs Gemüt schlagen. „Senioren sollten auch im Winter auf ausreichend Bewegung achten. Andernfalls haben sie es im Frühjahr deutlich schwerer, wieder in Schwung zu kommen“, sagt Klaus Möhlendick, Diplom-Sportwissenschaftler bei der BARMER GEK. Regelmäßige Bewegung ist deshalb so wichtig, weil sie den altersbedingten physiologischen Funktionsverlust verlangsamt und die Lebenserwartung bei guter Gesundheit erhöht.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"vfa: Impfungen bieten Schutz vor 27 Krankheiten"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!