Donnerstag, 21. März 2019
Navigation öffnen

Gesundheitspolitik

06. März 2019 Aktion gegen Personalmangel in der Pflege startet

Bessere Zukunft in der Pflege: „Wir wollen der Intensivpflege ein positiveres Gesicht in der Öffentlichkeit geben, den Personalmangel im pflegerischen Bereich direkt angehen und echte Menschen vom Fach zeigen“, sagt Professor Uwe Janssens, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler und Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) startet die DIVI diesen Mittwoch die gemeinsame Kampagne „Intensiv.Pflege.Leben!“.
Ziel der gemeinsamen Aktion ist es, den Pflegenden eine Stimme zu verleihen und zu zeigen, wie facettenreich und anspruchsvoll der Beruf ist. Im Zuge der Kampagne stellen sich Pflegekräfte aus der Intensivmedizin in regelmäßigen Abständen in kurzen Videoclips vor und berichten von ihrem Arbeitsalltag, den Herausforderungen, aber auch über die Gründe, warum sie ihren Beruf lieben.

Aufruf an Klinikleitungen: Den Pflegekräften ein Gesicht geben

„Die Intensivmedizin ist ein Hochleistungsbereich. Hier zu arbeiten heißt, schwerstkranke Patienten zurück ins Leben zu begleiten. Mit der Kampagne wollen wir den Pflegekräften, die dieser Aufgabe mit großem Engagement nachgehen, ein Gesicht geben. Die ständigen Weiterentwicklungen in der Intensivmedizin und die damit verbundenen Herausforderungen sind die wesentlichen Gründe, warum dieser Beruf für Pflegende so attraktiv ist. Gleichzeitig wollen wir zeigen, wie zukunftsträchtig die Intensivmedizin als Fachbereich ist“, erläutert Professor Uwe Janssens. Er ruft andere Klinikleitungen und Pflegedienstleitungen dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen und auch zu zeigen, was die Intensivpflege zu bieten hat. „Nur gemeinsam haben wir die Chance, so den Personalmangel anzugehen und für den wichtigen Pflegeberuf zu werben.“

Quelle: Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)


Stichwörter

Das könnte Sie auch interessieren

Grippewelle beginnt: DAK-Gesundheit schaltet Hotline

Grippewelle beginnt: DAK-Gesundheit schaltet Hotline
© Photographee.eu / Fotolia.com

Die Grippesaison hat begonnen: Laut aktueller Daten des Robert Koch-Instituts gibt es bereits einen leichten bundesweiten Anstieg von Erkrankungen. Bisher wurden 1.122 Fälle labordiagnostisch bestätigt und gemeldet(1) – die Zahl der tatsächlich Betroffenen ist deutlich höher. Influenza ist eine ernste Krankheit: Bei alten und chronisch kranken Menschen kann sie zum Tod führen. Deshalb bietet die DAK-Gesundheit eine Telefon-Hotline rund um die Grippe. Wie kann man vorbeugen? Für wen ist die Impfung sinnvoll? Welche Risiken gibt es? Wie unterscheidet sich...

Ängste und Zurückweisung beim Thema AIDS abbauen

Ängste und Zurückweisung beim Thema AIDS abbauen
© psdesign1 / Fotolia.com

Dank moderner Medikamente können die rund 87.000 Menschen in Deutschland mit HIV beziehungsweise AIDS heute fast normal leben. Stattdessen belasten mitunter Ausgrenzung, Zurückweisung und Angst Betroffene heute schwerer als die eigentliche Erkrankung. „Vorurteile und mangelndes Wissen sind oft die Hauptursachen für Ausgrenzung und Zurückweisung von HIV-Positiven. Dem wollen wir unter anderem mit einer Telefon-Hotline entgegenwirken“, so Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin der BARMER.

Neue Version der Patientenleitlinie "Unipolare Depression" veröffentlicht

Neue Version der Patientenleitlinie "Unipolare Depression" veröffentlicht
© imagesetc / Fotolia.com

Depressionen sind weltweit häufige Erkrankungen. Allein in Deutschland sind innerhalb eines Jahres rund 6,2 Millionen Menschen betroffen. Gleichzeitig ist die Dunkelziffer hoch: Oft werden depressive Erkrankungen nicht festgestellt, weil Betroffene keine fachliche Hilfe suchen oder die Krankheit nicht erkannt wird. Dabei stehen heute evidenzbasierte Therapieverfahren zur Verfügung, mit denen sich Depressionen in den meisten Fällen gut behandeln lassen.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Aktion gegen Personalmangel in der Pflege startet"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.