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Gesundheitspolitik

04. Juli 2019 Fakultätenpreis des Hartmannbundes geht an Universität Witten/Herdecke

Der Fakultätenpreis 2018/2019 des Hartmannbundes für die beste ärztliche Ausbildung geht an die Universität Witten/Herdecke. Die Fakultät belegt mit der Note 1,64 den ersten Platz vor den Medizinischen Fakultäten der Universitäten Heidelberg (Note 1,78) und Aachen (Note 1,82). 17 von den bundesweit 38 Fakultäten haben es in das Fakultäten-Ranking des zum vierten Mal ausgeschriebenen Preises des Hartmannbundes geschafft.
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Im Rahmen einer bundesweiten Onlinebefragung hatten 2018 über 1.400 Medizinstudierende abgestimmt. „Unser Anspruch war es, ein möglichst repräsentatives Ergebnis zu erzielen“, so der Vorsitzende der Medizinstudierenden im Hartmannbund, Christian Wolfram. Deshalb seien im Ranking nur die Medizinischen Fakultäten berücksichtigt worden, für die mindestens 35 Medizinstudierende ihre Bewertung abgegeben haben.

Für die Privatuniversität mit Modellstudiengang ist es nach 2013 bereits der zweite Hartmannbund-Fakultätenpreis. Dass die Fakultät erneut gewinnt, wertet Christian Wolfram als überzeugendes Zeichen: „Das ist nicht zuletzt auch ein klares Votum für einen offensichtlich erfolgreichen Modellstudiengang!“

„Diese phantastische Nachricht gibt uns kräftigen Rückenwind für den Ausbau der Humanmedizin in Witten/Herdecke, den wir gemeinsam mit der Landesregierung von NRW auf den Weg gebracht haben. Unsere Anstrengungen, eine praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte von morgen zu entwickeln, tragen offenkundig Früchte – und das macht Mut für die Zukunft“, freut sich der Dekan der Fakultät für Gesundheit.

Im Fokus der Online-Umfrage – bestehend aus insgesamt 60 Fragen – wurden Themen zur Qualität der Lehrveranstaltungen, Erweiterte Lehrangebote, Unterstützung der Fakultät bei der praktischen Ausbildung, Verzahnung der Studienabschnitte, Patientenkontakt, Vereinbarkeit von Studium und Familie sowie zu Prüfungen/Promotion abgefragt. Die einzelnen Themenkomplexe erhielten nach Auswertung der Einzelfragen Durchschnittsnoten, die dann zu einer Gesamtnote zusammengefasst wurden. „Insgesamt muss man festhalten“, so Wolfram, „dass von den Teilnehmern Noten unter 1,5 sehr selten vergeben wurden. Nur fünf der insgesamt 17 Fakultäten im Ranking haben eine Gesamtnote besser als 2,0 erreicht. Da gibt es für die Fakultäten sicherlich noch jede Menge Luft nach oben, die Qualität ihrer ärztlichen Ausbildung weiter zu verbessern.“

Der Fakultätenpreis des Hartmannbundes wurde nach 2005 (Sieger: Universität Leipzig), 2009 (Sieger: Universität Aachen) und 2013 (Sieger Universität Witten/ Herdecke) bereits zum vierten Mal ausgeschrieben. Ausführliche Informationen zu den Ergebnissen mit grafischer Darstellung der Fakultäten, die sich im Ranking befinden, sind auf der Homepage des Hartmannbundes unter https://www.hartmannbund.de/studierende/was-wir-tun/fakultaetenpreis/ einzusehen.

Quelle: Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V.


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