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Gesundheitspolitik

21. Dezember 2018 KV und Krankenkassen fördern Ansiedlung von Ärzten

Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) und die brandenburgischen Krankenkassen unterstützen auch 2019 wieder die Ansiedlung ambulant tätiger Ärzte finanziell. Darauf verständigten sich die Partner der Selbstverwaltung im gemeinsamen Landesausschuss. Insgesamt 21 Regionen Brandenburgs wurden als Fördergebiete ausgewiesen. Ärzte sechs verschiedener Fachgruppen können dort eine finanzielle Unterstützung von bis zu 55.000 Euro erhalten.
Zu der Vereinbarung sagt Dipl.-Med. Andreas Schwark, stellvertretender Vorsitzender der KVBB: „Wir wollen für alle Brandenburger eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung – unabhängig vom Wohnort. Gerade in ländlichen Regionen gestaltet sich dies jedoch zum Teil schwierig. Unser attraktiver finanzieller Anreiz trägt dazu bei, den jungen Kollegen die Entscheidung, sich auf dem Land niederzulassen, zu erleichtern. Von 2006 bis 2018 wurden insgesamt 67 Praxen gefördert. Gemeinsam mit den Krankenkassen haben wir dafür über 2,7 Millionen Euro investiert.“
 
Der Verhandlungsführer der Krankenkassen und Krankenkassenverbände, Michael Domrös, Leiter der Landesvertretung Berlin-Brandenburg des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek), ergänzt: „Ländliche Regionen geraten bei der ambulanten medizinischen Versorgung leider zusehends immer mehr ins Abseits. Gerade dort müssen daher Lösungsansätze gefunden werden, die auf die jeweiligen Regionen zugeschnitten sind. Die gezielte finanzielle Förderung für ausgewiesene Gebiete und Arztgruppen, bei der die Kassen und die KVBB an einem Strang ziehen, ist ein Mittel, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.“
 
Die Zuschüsse werden je zur Hälfte von der KVBB und den Krankenkassen finanziert.

Quelle: Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB)


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