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Gesundheitspolitik

19. Oktober 2020 G-BA ermöglicht erneut telefonische Krankschreibung

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat sich angesichts bundesweit steigender COVID-19-Infektionen erneut auf eine Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung verständigt. Kry, der europäische Marktführer für Videosprechstunden, begrüßt diesen Schritt, um Wartezimmer zu entlasten und Infektionsrisiken zu reduzieren. Neben Telefongesprächen sind zudem Videosprechstunden ein einfaches, zielführendes Mittel, um medizinische Beratung auf hohem Niveau sicherzustellen.
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Für die Bekämpfung der Corona-Pandemie ist es wichtig, dass niedergelassene Ärzte bei möglichst geringem Infektionsrisiko für Praxispersonal und Patienten schnell handlungsfähig sind.
 
Dr. Daniel Schneider, General Manager Kry Deutschland, sagt: „Wir begrüßen, dass angesichts des Pandemie-Geschehens die telefonische Krankschreibung für Menschen mit leichten Atemwegserkrankungen wieder möglich ist. Wir würden uns in diesem Zusammenhang wünschen, dass die Vorteile eines Arztgesprächs per Video und die Ausstellung einer elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung stärker Beachtung finden. In der Kombination sind diese Mittel perfekt dafür geeignet, Praxen vor Ort zu entlasten und damit das allgemeine Infektionsrisiko zu senken. Außerdem könnte man die aktuelle Situation als Test verstehen, um zu beurteilen, ob Videosprechstunden langfristig als Ergänzung zur medizinischen Versorgung vor Ort funktionieren könnten.“
 
„Aus Ärztesicht ist die Videosprechstunde als Diagnose-Instrument dem Telefon oder Chat eindeutig überlegen“, so Dr. med. Monika Gratzke, Medizinische Direktorin Kry Deutschland. „Über das Bild bekomme ich von der Patientin oder dem Patienten einen umfassenderen Eindruck und es ermöglicht mir eine weitreichendere Anamnese und Diagnose als über einen rein akustischen Kanal.“
 
Die Sonderregelung für eine telefonische Krankschreibung ist erst einmal wieder vom 19. Oktober bis 31. Dezember 2020 befristet. Dr. Daniel Schneider ergänzt: „Aus unserer Sicht sprechen die großen Vorteile einer telefonischen oder videotelefonischen Krankschreibung dafür, diese vorteilhafte Regelung dauerhaft beizubehalten. Ein Arztgespräch per Video hilft, unnötige Praxisbesuche zu vermeiden. Die Praxen werden dadurch entlastet und können sich um diejenigen Patienten kümmern, die eine Vor-Ort-Behandlung benötigen.“
 
Die jüngste Gesundheitsministerkonferenz sieht das ähnlich und möchte das Potenzial der Telemedizin weiter nutzen. Zuletzt wurde beschlossen, dass entsprechende Angebote angemessen honoriert und ausgebaut werden sollen.

Quelle: Kry


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  • Neue S2k-Leitlinie zur stationären Behandlung von COVID-19 Patienten (23.11., DGIIN, DIVI, DGP)
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