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Gesundheitspolitik

11. April 2019 Hartmannbund warnt vor „Geld für Daten“

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat eindringlich davor gewarnt, persönliche Gesundheitsdaten zur Ware zu machen. Mit Blick auf von Gesundheitsminister Jens Spahn formulierte Gedankenspiele, man könne Versicherten möglicherweise die anonymisierte Herausgabe ihre Daten für Forschungszwecke auch finanziell entlohnen, sagte Reinhardt:
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„Zur Ehrlichkeit gehört, dass wir die medizinischen Chancen von „Big Data“ am Ende nur auf der Basis einer größtmöglichen Datenmenge nutzen können. Das wird aber nur auf der Grundlage von Vertrauen und Verantwortung gelingen.“ Dies setze nicht nur größtmögliche Datensicherheit und die Gewährung von Anonymität voraus, sondern auch, dass eine „Datenspende“ aus der Überzeugung erfolge, hiermit etwas Gutes zu tun. Anreizmodelle, wie „Geld für Daten“, seien da kontraproduktiv und abzulehnen – nicht zuletzt auch mit Blick darauf, dass sich  Menschen unter Umständen je nach Kassenlage in unterschiedlichem Maße zur Herausgabe ihrer Daten veranlasst sähen. „Ich möchte keine Diskussion, an deren Ende wir dann möglicherweise auch noch über Geld für Organspenden debattieren“, sagte Reinhardt.

Quelle: Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V.


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