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Gesundheitspolitik

18. April 2017 AOK: Allergische Rhinopathie durch Pollen nimmt zu

Im letzten verfügbaren Auswertungsjahr (2015) wurde bei 4,2% der hessischen AOK-Versicherten ein Heuschnupfen diagnostiziert. In 2010 waren es noch 3,8%, 2006 sogar nur 3,4%. Außerdem stellt die AOK Hessen einen Anstieg des durchschnittlichen Alters der Patienten fest. Was Betroffene gegen die unangenehmen Symptome tun können, erklärt Dr. med. Christoph-Gérard Stein, Mediziner bei der AOK Hessen.
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Auslöser laufender Nasen und tränender Augen sind oft Pollen von Gräsern oder Bäumen. „Diese können durch eine überschießende Reaktion des Immunsystems lokale Abwehrreaktionen des Körpers hervorrufen: Die eigentlich harmlosen Eiweiße von Pollen bekämpft der Körper fälschlicherweise wie einen Krankheitserreger“, erläutert der Experte. Eine Pollenallergie äußert sich häufig durch gerötete, brennende und tränende Augen und sogenannten Fließschnupfen, eine juckende Nasenschleimhaut und starken, häufigen Niesreiz. Auch Husten, Hautekzeme oder ein allgemeines Schwächegefühl können durch den Heuschnupfen ausgelöst werden.

„Gegen die lästigen Symptome des Heuschnupfens helfen spezielle Medikamente, zum Beispiel Antihistaminika, antiallergische Nasensprays und Augentropfen. Aber auch Hausmittel können unterstützend eingesetzt werden“, so Stein.

Einfache Mittel, die die Symptome lindern können, sind:
 
  • Ein zehnminütiges Dampfbad befeuchtet die Nasenschleimhaut und lindert so den Juckreiz.
  • Statt eines einfachen Dampfbads wirkt auch eines mit Eukalyptus-, Fenchel- oder Dillöl. Die ätherischen Öle beruhigen die Bronchien.
  • Eine Nasenspülung mit Kochsalz-Lösung spült die Pollen von der Nasenschleimhaut herunter.
  • Ein feuchter, kalter Stofflappen auf den Augen hilft gegen quälenden Juckreiz.
  • Vor allem in den Haaren verfangen sich Pollen. Durch Duschen und Haarewaschen vor dem Zubettgehen werden die allergieauslösenden Pollen herausgewaschen.
  • In der Allergiesaison ist eine Brille für die sowieso schon gereizten Augen angenehmer als Kontaktlinsen.
  • Vitaminreiche, frische und abwechslungsreiche Lebensmittel sind ein Muss, denn sie wirken sich positiv auf die Allergie aus. Achtung: Lebensmittel wie Rotwein, Salami, Käse und Schokolade können die Beschwerden des Heuschnupfens sogar verschlimmern, da sie allergiefördernde Histamine enthalten können.
  • Viel Wasser oder ungesüßten Tee trinken befeuchtet die Schleimhäute und stärkt die Pollenbarriere.
Weitere Tipps, die die Pollenbelastung reduzieren, gibt die AOK Hessen:
https://hessen.aok.de/inhalt/heuschnupfen-allergische-reaktion-auf-pollen.

Quelle: AOK Hessen


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