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Gesundheitspolitik

25. Januar 2018 Krankenstand steigt: Erkältungswelle sorgt für mehr Fehltage

Deutschlands Arbeitnehmer meldeten sich 2017 wieder häufiger krank. Nach einer aktuellen Auswertung der DAK-Gesundheit stieg der Krankenstand von 3,9 auf 4,1%. Atemwegserkrankungen machten den Deutschen im vergangenen Jahr zu schaffen: Die Anzahl der Fehltage aufgrund von Erkältungen stieg um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ausfälle durch psychische Erkrankungen stiegen hingegen nur leicht – um knapp 1,5%.
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Mehr als die Hälfte aller Arbeitsunfähigkeitstage (53,9%) ging auf das Konto von drei Diagnosegruppen: Der häufigste Grund für Fehltage waren Muskel-Skelett-Erkrankungen, wie beispielsweise Rückenschmerzen. Mehr als jeder fünfte Ausfalltag (21,8%) wurde dadurch verursacht. Psychische Erkrankungen folgten auf Rang zwei mit einem Anteil von 16,7 Prozent und Atemwegserkrankungen mit 15,4% auf Rang drei. Atemwegserkrankungen wie beispielsweise Husten und Schnupfen verursachten 2017 – bezogen auf 100 erwerbstätige Versicherte der DAK-Gesundheit – rund 230 Fehltage, 18 Tage mehr als 2016. Etwa jeder zweite Berufstätige bundesweit war 2017 mindestens einmal krankgeschrieben (48,6%).

Mit Blick auf die Geschlechter zeigt sich: Bei Frauen stieg der Krankenstand stärker als bei ihren männlichen Kollegen. Bei ihnen lag der Krankenstand in 2017 bei 4,4%; bei den Männern bei 3,8%.
 
Die Branchen mit dem höchsten Krankenstand waren 2017 Verkehr, Lagerei und Kurierdienste mit 4,8% sowie das Gesundheitswesen mit 4,7%. Den niedrigsten Krankenstand hatte der Bereich Datenverarbeitung und Informationsdienste mit 2,8%.

Quelle: DAK-Gesundheit


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