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Gesundheitspolitik

15. März 2019 Hartmannbund kritisiert Eingriffe durch das TSVG

Der Vorsitzende des Hartmannbundes hat eindringlich daran erinnert, dass Eigeninitiative und Verantwortung in der ärztlichen Selbständigkeit unverzichtbare Elemente der Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen flächendeckenden medizinischen Versorgung in Deutschland sind. „Jeder unangemessene politische Eingriff schwächt deshalb unmittelbar auch unser Gesundheitssystem“, sagte Reinhardt anlässlich der Verabschiedung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG).
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Den Jubel der SPD, man habe mit dem TSVG einen weiteren Schritt in Richtung Bürgerversicherung getan, bezeichnete Reinhardt in diesem Zusammenhang als „bedauerlichen Ausdruck ideologischer Verblendung“. Mache man am Ende einer solchen Entwicklung Ärztinnen und Ärzte zu Angestellten von Staat oder Krankenkassen, zerstöre man genau das, was das System über Jahrzehnte stark gemacht habe. Reinhardt: „Eine solche Entwicklung – begleitet von dem zunehmenden ökonomischen Druck, dem unsere Kolleginnen und Kollegen an den Kliniken ausgesetzt sind – wird am Ende ein bisher gut funktionierendes Gesundheitssystem ernsthaft gefährden.“ Dies könne weder im Interesse von Ärztinnen und Ärzten noch von Patientinnen und Patienten liegen.

Quelle: Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V.


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