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Gesundheitspolitik

09. Juni 2020 Lehrer putzen wegen Corona-Vorschriften mit

Wegen der Hygienevorschriften in der Corona-Pandemie helfen viele Lehrer an den Schulen auch beim Putzen mit. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), die Ende Mai gemacht wurde. Demnach gaben rund 31% der Befragten an, dass an ihrer Schule momentan auch Lehrkräfte eingesetzt würden, um einen höheren Rhythmus bei der Reinigung von Räumen aufgrund erhöhter Hygieneanforderungen zu gewährleisten.
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Unabhängig davon sieht sich die Mehrheit der Lehrerinnen und Lehrer wegen der momentanen Mischung aus Präsenz- und Fernunterricht einer erhöhten Arbeitsbelastung ausgesetzt. Jeder zweite Lehrer (52%) gab an, dass im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit Mehrarbeit durch einen höheren Organisationsaufwand entstanden sei, etwa durch das Verteilen und Versenden von Aufgaben oder durch Konferenzen. Viele Lehrkräfte (42%) haben nach eigenen Angaben auch durch die parallele Betreuung von Lerngruppen zu Hause und in der Schule mehr zu tun.

Die größte pädagogische Herausforderung liegt nach Ansicht der Befragten darin, Lernunterschiede oder Lernrückstände bei Schülern auszugleichen, die während der Schulschließungen entstanden sind. Diese Unterschiede müssten durch individuelle Förderung geschlossen werden, forderte der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann.

Zur Frage einer Rückkehr zum Normalbetrieb an den Schulen, um die Mehrbelastung der Lehrer durch das momentane Wechselmodell wieder zu verringern, sagte Beckmann: "Wünschenswert ist natürlich möglichst viel Präsenzunterricht. Mit jeder Lockerung muss die Politik aber die Verantwortung für ein erhöhtes Infektionsrisiko für Lehrende und Lernende übernehmen." Es sei nicht vermittelbar, wenn an Schulen das Abstandsgebot falle, während sich gleichzeitig Abgeordnete in Landtagen mit Plexiglasscheiben schützen ließen.

Quelle: dpa


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