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Gesundheitspolitik

10. April 2019 Marburger Bund Hamburg ruft zum Warnstreik auf

Vor dem Hintergrund der bisher erfolglosen Verhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) ruft auch der Marburger Bund Hamburg zum Warnstreik am 24. April 2019 auf.  Im Zuge der Auflösung des Krankenhausarbeitgeberverbands Hamburg (KAH) gilt für einen Großteil der Hamburger Ärztinnen und Ärzte (Asklepios-Kliniken in Hamburg und UKE einschl. UHZ) unter anderem in Fragen der Vergütung der mit der VKA abgeschlossene Tarifvertrag. Mittelfristig wären auch die Fragen der Arbeitsbedingungen (Bestandteile des Tarifmantels) von dieser Überführung betroffen.
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„Das sogenannte Angebot der VKA, das faktisch für das Jahr 2019 für die Ärztinnen und Ärzte ein Plus von 1,4% p.a. bedeuten würde, ist ein Schlag ins Gesicht des hart arbeitenden Kollegiums; in Hamburg bedeutet das aufgrund der lokalen Situation für die Berufsanfänger sogar einen Einkommensverlust. Das ist definitiv nicht hinnehmbar.“ sagt Dr. Pedram Emami, der 1. Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg. „Dass darüber hinaus in den Verhandlungen auch die Frage der Zuständigkeit des Marburger Bundes als gewerkschaftliche Vertretung der Ärzteschaft überhaupt zur Debatte steht, schlägt dem Fass den Boden aus. Dass die Ärztinnen und Ärzte in Hamburg uneingeschränkt hinter diesen Forderungen stehen, werden wir am 24. April 2019 demonstrieren.“
 
Die Vergütung der Ärztinnen und Ärzte in Hamburg erfolgt seit 2018 entsprechend der Entgelttabelle des TV-Ärzte/VKA, nachdem die Mitglieder des Krankenhausarbeitgeberverbandes Hamburg dort ausgetreten sind und sich einem anderen Arbeitgeberverband unter dem Dach der VKA angeschlossen haben. Dies bedeutete im Jahr 2018 im Vergleich zu der Vergütung nach der Entgelttabelle des TV-Ärzte KAH in einigen Stufen eine kaum spürbare Verbesserung. Deshalb wurden in 2018 Einmalzahlungen geleistet. Unter Berücksichtigung des Jahresentgelts einschließlich dieser Einmalzahlungen fällt das Angebot der VKA in Hamburg deutlich geringer aus und führt bei Berufsanfängern sogar zu einer Verschlechterung gegenüber dem in 2018 erzielten Jahresentgelt.

Quelle: Marburger Bund Landesverband Hamburg


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