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Gesundheitspolitik

30. September 2019 Britische Behörde warnt vor Medikamentenengpässen bei No-Deal-Brexit

Ein Bericht des britischen Rechnungshofs (Financial Audit Office) hat erneut Zweifel aufkommen lassen, ob Großbritannien für einen ungeregelten EU-Austritt am 31. Oktober vorbereitet ist. Die Behörde warnte vor Medikamentenengpässen. "Es besteht ein Risiko von Verzögerungen bei Lieferungen für den Gesundheits- und Pflegebereich, sollte Großbritannien die EU ohne Abkommen verlassen", hieß es in einer Mitteilung am Freitag.
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Trotz großer Anstrengungen bis zum Austrittsdatum am 31. Oktober sei noch "erhebliche Arbeit" zu erledigen. Beispielsweise habe das Gesundheitsministerium noch keinen vollständigen Überblick über Lagerbestände bei Herstellern und Händlern pharmazeutischer Produkte. Von 12.300 in Großbritannien verwendeten Medikamenten kommen schätzungsweise 7.000 aus oder über die EU ins Land. Nach Annahmen der Regierung könnte der Warenverkehr über den Ärmelkanal aber vom ersten Tag eines ungeregelten EU-Austritts an um 40 bis 60% einbrechen. Problematisch sei auch, dass die von der Regierung angekaufte Lieferkapazitäten erst Ende November vollständig zur Verfügung stünden.

Großbritannien soll nach dem Willen von Premierminister Boris Johnson die EU am 31. Oktober notfalls auch ohne Abkommen verlassen – obwohl ein Gesetz den Regierungschef dazu verpflichtet, einen Antrag auf Verlängerung der Brexit-Frist zu stellen, sollte bis zum 19. Oktober kein Deal ratifiziert sein. Wie Johnson das Gesetz umgehen will, ist unklar.

Quelle: dpa


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