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Gesundheitspolitik

07. Mai 2012 Millionen Patienten müssen sich bei Arzneimitteln umstellen

Millionen Patienten müssen sich nach Angaben der Apotheker auf andere als ihre gewohnten Arzneimittel gegen Bluthochdruck und andere Volkskrankheiten umstellen. So seien in den vergangenen Wochen bei der AOK, der Barmer GEK, der Techniker Krankenkasse und Betriebskrankenkassen neue Rabattverträge in Kraft getreten, teilte der Deutsche Apothekerverband (DAV) am Freitag in Berlin mit.
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Oft gibt es verschiedene Mittel mit demselben Wirkstoff; die Apotheker müssen dann das Mittel abgeben, für den die Kasse mit einem Hersteller den Preisnachlass verabredet hat.

DAV-Chef Fritz Becker forderte von den Kassen, Verträge nur mit Herstellern zu schließen, die ihre Mittel auch anstandslos liefern könnten. Immer wieder komme es zu Lieferengpässen. Die Zahl der Arzneimittel mit Rabatt stieg laut DAV auf einen Höchststand von 28 500 im vergangenen Jahr.

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