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Gesundheitspolitik

15. November 2018
Seite 1/2
Helmholtz begrüßt die neue Strategie der Bundesregierung zu Künstlicher Intelligenz

Die Bundesregierung hat heute auf ihrer Klausur in Potsdam die neue „Strategie Künstliche Intelligenz“ verabschiedet. Aus Sicht der Helmholtz-Gemeinschaft werden damit wichtige Rahmenbedingungen geschaffen, um Deutschland zu einem noch attraktiveren Standort für die Forschung an großen gesellschaftlichen Herausforderungen zu entwickeln.
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Insgesamt sieht die Bundesregierung vor, drei Milliarden Euro in die Erforschung und Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) zu investieren. Dabei setzt sie vor allem auf die Vernetzung der in Deutschland vorhandenen, aber verteilten Exzellenz in der KI-bezogenen Forschung. So plant die Regierung mehrere KI-Forschungs-Zentren und Anwendungshubs, die eng zusammenarbeiten sollen. Eine besondere Rolle kommt zudem den großen, datenintensiven Forschungsdomänen und den Forschungsinfrastrukturen zu. Die Verknüpfung der Analyse großer Datenmengen aus vielen unterschiedlichen Wissenschaftsgebieten besitzt aus Sicht der Helmholtz-Gemeinschaft großes Potenzial, um Deutschland zu einem führenden Standort auf diesem zukunftsträchtigen Gebiet zu machen.

„Die hochflexiblen Zentren der KI-Forschung werden für Spitzenwissenschaftler aus aller Welt attraktiv sein. Die Bundesregierung geht damit einen sehr wichtigen Schritt“, sagt Otmar D. Wiestler, der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. „Die besondere Bedeutung, die den datenintensiven Forschungsinfrastrukturen und den hier entwickelten Lösungen beigemessen wird, deckt sich mit unseren Erfahrungen. Solche Infrastrukturen sind Hotspots der KI-Entwicklung. Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Darüber hinaus wird es von entscheidender Bedeutung sein, Ansätze der KI mit konkreten Forschungsfeldern klug und langfristig zu kombinieren.“

Helmholtz hat gerade erst den Inkubator Information & Data Science ins Leben gerufen. Mit dieser einmaligen Plattform sollen Lösungen der Künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens aus allen 18 Helmholtz-Forschungszentren und aus allen sechs Forschungsbereichen miteinander verknüpft werden, um exzellente Lösungen in die noch breitere Anwendung zu bringen. Helmholtz investiert hier in den kommenden fünf Jahren über 60 Millionen Euro. Das KI-Kompetenznetzwerk HAICU wurde dazu bereits entwickelt. Es führt aktuelle Methoden der KI – etwa aus den Feldern Bioinformatik, Astroteilchenphysik, Geowissenschaften, Bilderkennung oder Satellitenfernerkundung - zusammen.
 
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