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Gesundheitspolitik

07. Februar 2018 Neues Programm hilft im Umgang mit Krebserkrankungen

Immer mehr Berlinerinnen und Berliner erkranken an Krebs: Nach aktuellen Daten des Statistischen Amtes Berlin-Brandenburg behandelten die Berliner Krankenhäuser im Jahr 2016 mehr als 100.000 Patientinnen und Patienten aufgrund einer sogenannten Neubildung. Gegenüber dem Jahr 2006 stiegen die Behandlungszahlen um rund 17%. Häufigste Krebsart war der Lungenkrebs. Mit dem neuen Programm „DAK-Tumornachsorge“ will die DAK-Gesundheit zusammen mit Vivantes dabei helfen, die Gesundheit und Lebensqualität der Betroffenen in Berlin verbessern.
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Ziel der Initiative ist es, die häufig auftretenden Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung mit ihren körperlichen und seelischen Belastungen zu reduzieren und für die Patientinnen und Patienten neue Perspektiven zu entwickeln. „Die persönlichen Bedürfnisse des Einzelnen sind sehr unterschiedlich. Wir versuchen herauszufinden, welche Hilfe und Unterstützung die Menschen ein Jahr nach Ende der Behandlung benötigen“, sagt Susanne Brandis, Chefärztin der Onkologie der Vivantes Rehabilitation. „Wir arbeiten dabei eng mit den behandelnden Kliniken, MVZs und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten zusammen.“ Wichtige Fragen dabei seien: Sind die körperliche Ausdauer oder die Beweglichkeit eingeschränkt? Leidet der Patient oder die Patientin unter seelischen Belastungen oder Ängsten? Gibt es Schwierigkeiten mit der Ernährung oder wirtschaftliche Probleme?
 
Neues Programm bietet flexible Nachsorge

Das flexible Leistungspaket der „DAK-Tumornachsorge“ wird zusammen mit den Patientinnen und Patienten individuell zusammengestellt. „Wir lassen unsere Versicherten nicht allein. Mit dem neuen Programm geben wir Betroffenen neue Impulse im Umgang mit ihrer Krankheit. So können sie herausfinden, was ihnen gut tut und bereits Erlerntes vertiefen“, sagt Volker Röttsches, Leiter der Berliner Landesvertretung der DAK-Gesundheit.
 
Nachsorge über fünf Jahre

Das neue Nachsorgeprogramm können Patientinnen und Patienten fünf Jahre lang nutzen. Pro Jahr stehen neben einem ärztlichen Aufnahme- und Entlassungsgespräch vier individuelle, auf den Bedarf und das Krankheitsbild des Einzelnen abgestimmte, Einzel- und Gruppentherapien von jeweils 45 Minuten zur Wahl. Beispielsweise sind Sport- und Bewegungstherapie, Ernährungsberatung, Entspannungstraining, Physiotherapie oder auch psychoonkologische und psychosoziale Beratungen im Angebot. Vermittelt werden bei Bedarf auch Kontakte, etwa zu Selbsthilfegruppen. Die regelmäßige fachärztliche Tumornachsorge und die hausärztliche Betreuung bleiben erhalten und werden durch das neue Programm mit Blick auf die Folgen und die Bewältigung einer Krebserkrankung sinnvoll ergänzt.
 
Wer kann teilnehmen?

Das Programm können Patientinnen und Patienten von Vivantes, die bei der DAK-Gesundheit krankenversichert sind und ihre onkologische Erstbehandlung abgeschlossen haben, nutzen, sofern sie sich körperlich, emotional und mental belastbar fühlen.  
 
Ansprechpartner für Patientinnen und Patienten:
Vivantes Rehabilitation, Tel: 030 130 20 2482
 
Weitere Informationen finden Sie unter:
Vivantes Rehabilitation – Fachbereich Onkologie
https://www.vivantes.de/fuer-sie-vor-ort/gesundheitsnetzwerk/vivantes-rehabilitation/fachbereiche/schwerpunkte-rehabilitation/onkologie/

Quelle: Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH


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