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Gesundheitspolitik

15. Mai 2019 Krankenkassen sollen Kosten für Gesundheits-Apps übernehmen

Patienten sollen bestimmte Gesundheits-Apps fürs Handy künftig von der Krankenkasse bezahlt bekommen. Das sieht ein Entwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor. Der CDU-Politiker sagte am Mittwoch in Berlin, es gehe um Anwendungen wie digitale Tagebücher für Diabetiker oder Apps für Menschen mit Bluthochdruck. Die Angebote sollten schnell, aber auch sicher nach festgelegten Kriterien in die Versorgung kommen.
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Die Gesetzespläne zielen außerdem darauf, weitere digitale Angebote voranzubringen. So sollen Patienten künftig leichter Arztpraxen finden können, die Videosprechstunden anbieten.
Spahn rief die Akteure des Gesundheitswesens auf, den digitalen Wandel mitzugestalten und offen für Veränderungen zu sein. "Der Patient von morgen wird immer noch einen Arzt brauchen. Aber er wird keinen Arzt mehr ernstnehmen, der nur noch über Karteikarten arbeitet." Nach jahrelangem Gezerre um zusätzliche Funktionen der elektronischen Gesundheitskarte will der Bund bei der Digitalisierung vorankommen. Dazu gehört, allen Versicherten bis spätestens 2021 E-Patientenakten anzubieten – auch fürs Smartphone.

Quelle: dpa


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