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Gesundheitspolitik

12. Juli 2019 Patientenschützer: Schleppende Umsetzung von mehr Pflegestellen

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat eine schleppende Umsetzung des Programms für mehr Stellen in der Altenpflege kritisiert. "Zusätzliches Geld schafft bisher keine zusätzlichen Pflegekräfte", sagte Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. Er verwies auf eigene Informationen, wonach weniger als eine Million Euro ausgezahlt worden seien. Das sei desaströs. Das Programm habe damit bisher weniger als 100 Stellen extra gebracht.
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Das von der großen Koalition beschlossene Gesetz für mehr Personal in der Pflege ist am 1. Januar in Kraft getreten. Möglich ist damit die Finanzierung von 13.000 zusätzlichen Stellen in der Altenpflege durch die gesetzlichen Krankenkassen – mit veranschlagten jährlichen Kosten von 640 Millionen Euro. Wie viele neue Stellen Pflegeheime konkret bekommen können, hängt von ihrer Größe ab. Außerdem sollen die Kassen auch in Kliniken jede aufgestockte Pflegestelle komplett bezahlen.

Brysch sagte, das Kernproblem werde offenkundig. "Schon jetzt gibt es nicht genug ausgebildete Pflegefachkräfte." Auch das ARD-Magazin "Fakt" hatte kürzlich über eine schleppende Umsetzung berichtet. Demnach seien bisher 2.300 Stellen beantragt, die Anträge würden von den Kassen aber noch geprüft.

Quelle: dpa


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