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Gesundheitspolitik

03. Juni 2019 BDI begrüßt Porgramm des neuen BÄK-Präsidenten

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) begrüßt ausdrücklich das Programm des neuen Präsidenten der Bundesärztekammer (BÄK) hin zu mehr Kooperation mit den Berufsverbänden und wissenschaftlichen Gesellschaften. „Wir gratulieren Dr. Klaus Reinhardt sowie seinen beiden Stellvertreterinnen Dr. Heidrun Gitter und Dr. Ellen Lundershausen herzlich zu ihrer Wahl“, so BDI-Präsident Prof. Hans Martin Hoffmeister.
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Die massiven Eingriffe in die ärztliche Selbstverwaltung von Seiten des Gesetzgebers erfordern mehr denn je eine geschlossene Ärzteschaft. Dafür ist es notwendig, dass die Bundesärztekammer ihre Zusammenarbeit mit den Berufsverbänden und wissenschaftlichen Gesellschaften weiter verbessert.
 
Prof. Hoffmeister ist sich sicher: „Der Abstimmungsprozess, den Klaus Reinhardt im Zuge der GOÄ-Novellierung angestoßen hat, ist genau der richtige Ansatz, um als Ärzteschaft geschlossen agieren zu können. Wir erhoffen uns von dem neuen Präsidium, dass dieser Weg konsequent weiter beschritten wird.“
 
Auch der Teamgedanke innerhalb des Präsidiums ist aus Sicht des BDI ein wichtiges Zeichen für die zukünftigen Führungsstil innerhalb der BÄK. Reinhardt, Lundershausen und Gitter hatten im Vorfeld des Ärztetages für sich als Team geworben. „Das scheint auch bei den Delegierten gut angekommen zu sein“, so Prof. Hoffmeister.
 
Den BDI freut besonders die starke internistische Kompetenz im neuen Präsidium. So wählte der 122. Deutsche Ärztetag die Internistin und BDI-Mitglied Dr. Susanne Johna (Rüdesheim) mit überwältigender Mehrheit erneut als weitere Ärztin ins Präsidium. Der Kardiologe Dr. Peter Bobbert (Berlin) überzeugte die Delegierten mit einer leidenschaftlichen Vorstellungsrede und komplettiert das Präsidium als weiterer Arzt.
 
„Wir sind davon überzeugt, dass das neue Team das politische Profil der BÄK schärfen und neue Impulse setzen wird. Der BDI steht für eine Fortsetzung der guten Zusammenarbeit bereit“, erklärt Prof. Hoffmeister.

Quelle: Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI)


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