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Gesundheitspolitik

14. Februar 2017 Rauchen erhöht das Krebsrisiko

Rauchen ist nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums (dkfz) neben Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung einer der wesentlichen Risikofaktoren für chronische Krankheiten wie Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen, Typ 2 Diabetes (Zucker) und vor allem Krebs. Rauchen verkürze das Leben um durchschnittlich zehn Jahre.
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Tabakrauch besteht aus etwa 5.000 verschiedenen chemischen Substanzen. Etwa 90 Stoffe sind laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) krebserregend oder stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Sie werden sowohl über die Schleimhäute und die Lunge aufgenommen als auch geschluckt.

Zigarettenrauch schädigt das Erbgut dort, wo er direkt mit Gewebe - etwa im Mund- und Lungenbereich - in Kontakt tritt. Krebserregende Stoffe können aber auch im Körper zirkulieren und anderswo zu Tumoren führen.

Raucher erkranken wesentlich häufiger an Krebs als Nichtraucher. Rauchen verursacht nach BZgA-Angaben 25 bis 30% aller Krebstodesfälle.

Raucher haben ein besonders hohes Risiko, an Lungen-, Kehlkopf-, Speiseröhren- und Mundhöhlenkrebs zu erkranken. Ebenso gibt es einen Zusammenhang mit Leukämie sowie Bauchspeicheldrüsen-, Nieren-, Harnblasen- und Gebärmutterhalskrebs.

Männliche Raucher haben nach dkfz-Angaben ein 20- bis 30-mal so hohes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, wie männliche Nichtraucher. Bei rauchenden Frauen sei das Risiko 9-mal so hoch wie bei Nichtraucherinnen.

Quelle: dpa


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