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Gesundheitspolitik

05. Februar 2019 Schutz vor Arzneimittelfälschungen wird europaweit verbessert

Am 09.02.2019 beginnt die Umstellung der deutschen Arzneimittelversorgung auf das securPharm-System zur Echtheitsprüfung. Dazu sagt Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa): "Mit dem securPharm-System bekommen Patienten und Patientinnen noch besseren Schutz vor gefälschten Arzneimitteln."
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"Unser Verband und seine Mitgliedsfirmen haben diesen Fortschritt aktiv mitgestaltet. Die vfa-Mitgliedsunternehmen haben dafür ihre Arzneimittelproduktion aufwendig umgerüstet. Damit wird jede Packung zu einem Unikat. Die neuen Packungen werden nach und nach die Apotheken und Kliniken erreichen. Der Schutz vor Fälschungen wird also mit jedem Tag ein Stück besser", so Fischer.

Ähnliche Abwehrsysteme wie das von securPharm, die die Echtheit verschreibungspflichtiger Medikamete überprüfbar machen, wurden in allen EU-Staaten (außer in Italien und Griechenland) sowie in Island, Norwegen und Liechtenstein eingerichtet. Entwickelt wurden sie von den im Arzneimittelvertrieb tätigen Branchen selbst, auf Initiative der Europäischen Union. Dazu Fischer: "Der verbesserte Schutz vor gefälschten Arzneimitteln ist ein hervorragendes Beispiel für die europäische Zusammenarbeit zum Wohle der Bürger und Bürgerinnen. Auch mit Zoll-Razzien und weiteren Maßnahmen kämpfen die EU-Staaten gemeinsam gegen Arzneimittelkriminalität und arbeitet dabei mit Pharma-Unternehmen zusammen."

Hintergrund

Die deutsche Organisation securPharm hat das securPharm-System nach EU-Vorgaben entwickelt und wird es dauerhaft betreiben. Getragen wird sie von Verbänden der Pharmaindustrie (vfa, BPI, BAH) sowie den Verbänden des Großhandels (PHAGRO) und der Apotheker (ABDA). Das System ermöglicht die Echtheitsprüfung verschreibungspflichtiger Medikamente aller Hersteller.

Informationen zu den neuen Sicherheitsmerkmalen finden Sie unter:
www.vfa.de/so-erkennt-man-medikamente-mit-den-neuen-sicherheitsmerkmalen

Quelle: vfa


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