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Gesundheitspolitik

03. Mai 2012 Tarifausgleich im ambulanten Sektor: Gastroenterologen fordern gleiche Rechte wie Krankenhäuser ein

Pressemeldungen zufolge haben Unions-Gesundheitspolitiker und Bundesgesundheitsministerium verabredet, den Krankenhäusern als Ausgleich für die hohen Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst einen finanziellen Ausgleich in Höhe von 350 Millionen Euro zu gewähren.
Vor diesem Hintergrund hat Dr. Franz Josef Heil vom Vorstand des Berufsverbandes der niedergelassenen Gastroenterologen (bng) in einem Brief an Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und an den CDU-Bundestagsabgeordneten Jens Spahn darauf hingewiesen, dass auch Arztpraxen „personalintensive Dienstleister“ im Gesundheitssystem sind. „Genauso wie die Krankenhäuser müssen auch wir niedergelassenen Ärzte die steigenden Personalkosten, die durch Tarifabschlüsse entstehen, tragen“, betont Dr. Heil.

Die tarifliche Gehaltssteigerung für die Medizinischen Fachangestellten beträgt in diesem Jahr 2,9 Prozent. Bei einem gesetzlich begrenzten Anstieg der Vergütung für die niedergelassenen Ärzte um nur 1,25 Prozent für 2011 und 2012 entsteht zwangsläufig für die Praxen der niedergelassenen Ärzte eine finanzielle Überforderungssituation, für die ein entsprechender Ausgleich notwendig ist. „Ich schätze, dass für die niedergelassenen Ärzte in Deutschland eine Mehrbelastung von ca. 250 Millionen bis 350 Millionen Euro entsteht“, so Dr. Heil weiter. Vor dem Hintergrund der konjunkturbedingt erheblich angestiegenen Einnahmen der Krankenkassen ist ein Zuschlag auf die Gesamtvergütung dringend notwendig.

Quelle: Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e.V.


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