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Gesundheitspolitik

Arbeitnehmer bescheren Sozialversicherung ein sattes Plus

Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt hat der Sozialversicherung in Deutschland im ersten Halbjahr 2012 ein sattes Plus beschert. Der Überschuss in den Kassen betrug Ende Juni 4,9 Milliarden Euro und damit noch einmal 800 Millionen Euro mehr als im ersten Halbjahr 2011. Höher sei das Plus zuletzt 2006 gewesen, allerdings bedingt durch einen rechnerischen Sondereffekt, sagte Peter Hatzmann vom Statistischen Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden.

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Zur Sozialversicherung gehören vor allem die gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung, die Renten- und Pflegeversicherung und die Bundesagentur für Arbeit.

  Die wachsende Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter habe die Einnahmen im ersten Halbjahr insgesamt um 1,6 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres auf 262 Milliarden Euro steigen lassen. Die Ausgaben legten weniger stark zu - um 1,3 Prozent auf 257,1 Milliarden Euro.

  Die Rentenversicherung konnte dank stärker steigender Einnahmen als Ausgaben ein Finanzierungsüberschuss von 1,0 Milliarden Euro verbuchen. Im ersten Halbjahr 2011 waren Einnahmen und Ausgaben noch in etwa gleich hoch gewesen. Die Krankenkassen hatten im ersten Halbjahr 2012 auch höhere Einnahmen als Ausgaben und damit ein Plus von 2,2 Milliarden Euro in der Kasse. Das waren allerdings rund 700 Millionen Euro weniger als im ersten Halbjahr 2011.

  Die Bundesagentur für Arbeit konnte ihren Überschuss im Vergleich der beiden Halbjahre um 600 Millionen Euro auf 1,8 Milliarden Euro steigern - trotz gesunkener Einnahmen. Etwa 100 Millionen Euro hatte die Pflegeversicherung unterm Strich in der Kasse. Im ersten Halbjahr 2011 waren Einnahmen und Ausgaben dagegen etwa gleich hoch.


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