Freitag, 30. September 2022
Navigation öffnen
Gesundheitspolitik

Berufsverband der Frauenärzte: "Frauenärztliche Schwangerenvorsorge ist sinnvoll und notwendig"

"Schwangere nehmen immer früher und öfter Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft wahr" - so steht es in der Einleitung zur gestern publizierten Bertelsmann-Studie "Zusatzangebote in der Schwangerschaft" (1). Das ist falsch. Die gesetzliche Schwangerenvorsorge mit ihren monatlichen Vorsorgeterminen beginnt mit der Feststellung der Schwangerschaft, meist kurz nach dem Ausbleiben der Menstruation. "Immer früher" geht also schon aus biologischen Gründen nicht. "Immer öfter" ist ebenfalls nicht korrekt, da die Untersuchungsintervalle gesetzlich vorgeschrieben sind. Nur bei Frauen mit einem Risiko, das sich zum Beispiel im Verlauf der Schwangerschaft entwickelt, werden die Vorsorgeintervalle verkürzt, und das ist auch gut und sinnvoll. Da heute deutlich mehr und ältere Frauen mit Risiken wie schweres Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes etc. schwanger werden als vor 20 Jahren, kann es durchaus sein, dass sich insgesamt bezogen auf die Zahl der Schwangeren die durchschnittliche Zahl an Terminen erhöht hat. Eine Verlängerung der Untersuchungsintervalle muss kritisch gesehen werden.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Berufsverband der Frauenärzte: "Frauenärztliche Schwangerenvorsorge ist sinnvoll und notwendig""

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der MedtriX GmbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.