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Gesundheitspolitik
07. April 2021

Corona-Schutzimpfung: Regelhafte Impfungen in Hausarztpraxen starten

Wichtiger Schritt bei der Umsetzung der Nationalen COVID-19-Impfstrategie: Mit der Änderung der Coronavirus-Impfverordnung vom 31. März 2021 können nun endlich auch Hausärztinnen und -ärzte die Corona-Schutzimpfung in ihren Praxen als Regelimpfung durchführen. In dieser Woche beteiligen sich landesweit rund 850 Hausarztpraxen an den Impfungen. Aufgrund der weiterhin begrenzten Impfstoffkapazitäten erhalten die Praxen vom Bund nur zwei Drittel der Dosen, die sie individuell für diese Woche bestellt hatten. Bei einer vorgegebenen maximalen Bestellmenge von 54 Impfdosen sind dies 36. Geimpft werden Patienten der beteiligten Praxen, die die Voraussetzungen der geltenden Impfverordnung zur Priorisierung erfüllen.
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Mit dem Pilotprojekt „Impfungen in Arztpraxen“ der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) starteten im Land Brandenburg bereits Anfang März die ersten Arztpraxen mit den Corona-Impfungen. Aktuell können 217 Praxen im Rahmen des Modellprojekts Impfstoff über das Land beziehen. Zum Start der Routine-Verimpfung waren Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher und MUDr./ČS Peter Noack, Vorsitzender des KVBB-Vorstandes, heute in der Hausarztpraxis von Dipl. Med. Astrid und Kristin Tributh in Potsdam.

Gesundheitsministerin Nonnemacher: „Unser Ziel ist es, möglichst vielen Menschen den Corona-Impfstoff möglichst leicht zugänglich zu machen. Dafür haben wir zunächst ein Netz aus Impfzentren, Mobilen Impfteams und Kommunalen Impfstellen aufgebaut. Sie alle haben hervorragende Arbeit geleistet und leisten sie nach wie vor. Ich freue mich, dass wir mit den Regelimpfungen in den Haus- und Facharztpraxen nun eine weitere wichtige Säule haben. Nicht nur die kurzen Wege sind für eine hohe Impfbereitschaft von großem Vorteil. Die Ärztinnen und Ärzte kennen ihre Patientinnen und Patienten auch am besten. Jetzt kommt es darauf an, dass die Arztpraxen schnell deutlich mehr Impfstoffdosen bestellen können."

KVBB-Vorsitzender MUDr./ČS Noack: „Wir haben uns bereits seit November intensiv dafür eingesetzt, dass die Corona-Impfungen in die Arztpraxen kommen. Die Kolleginnen und Kollegen wollen impfen. Das zeigt das große Engagement der Hausärzte, die in dieser kurzen Woche bereits mit den Impfungen starten und dafür ihre Praxisorganisation und -abläufe entsprechend anpassen. Ich bin überzeugt davon, dass die Zahl der Praxen deutlich steigen wird, wenn endlich mehr Impfstoff für uns Vertragsärzte zur Verfügung gestellt wird. Deshalb ist jetzt auch der richtige Zeitpunkt, den Übergang der Impfungen von den Impfzentren in die Arztpraxen geordnet zu gestalten.“

Auch für die Hausarztpraxen gilt generell die festgelegte Prioritäten-Reihenfolge. Eine zentrale Einladung für die Patienten gibt es nicht. Die Vergabe der Impftermine – telefonisch oder online – obliegt den Praxen. Viele Praxen sprechen ihre Patienten direkt an und vereinbaren Termine für die Sprechstunde oder auch bei Hausbesuchen. 

Quelle: Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg


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