Sonntag, 27. November 2022
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Gesundheitspolitik

Bayerns Gesundheitsminister hält nichts von Debatte über „Freedom Day“

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hält nichts von Überlegungen zu einem sogenannten Freedom Day zur Beendigung der Corona-Beschränkungen auch in Deutschland. „Wer jetzt einen „Freedom Day“ fordert, der hat den Ernst der Lage nicht begriffen“, sagte er am Dienstag.
Ziel müsse es weiterhin sein, möglichst viele Menschen vor Infektionen und lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen zu schützen. „So etwas wie einen „Tag der Freiheit“ kann man für sich persönlich bereits jetzt erreichen: indem man sich impfen lässt“, betonte der Minister. So würden auch Mitmenschen geschützt, die sich selbst nicht impfen lassen können.
 
 

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©Andreas Prott – stock.adobe.com
Die Diskussion um ein Ende aller Corona-Beschränkungen hatte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, ausgelöst. Er hatte dies zum 30. Oktober gefordert.

„Nach den Erfahrungen aus Großbritannien sollten wir auch den Mut haben, zu machen, was auf der Insel geklappt hat. Also braucht es jetzt eine klare Ansage der Politik: In 6 Wochen ist auch bei uns Freedom Day!“, sagte Gassen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ am Samstag. Mehrere andere Politiker hatten die Idee ebenfalls bereits zurückgewiesen.

Quelle: dpa


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