Sonntag, 27. November 2022
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Gesundheitspolitik

DGU/BDU: "Urologen beziehen Stellung zur aktuellen Diskussion um die Früherkennung"

"Die jüngsten Äußerungen des Präsidenten der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Montgomery, zum Sinn von Vorsorgeuntersuchungen müssen mit Vorbehalt betrachtet werden", mahnt der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU), Prof. Dr. Oliver Hakenberg. Es sei mittlerweile allgemein bekannt, dass alle medizinischen Maßnahmen, auch die der Früherkennung, unerwünschte Wirkungen haben können. Es können Komplikationen einer Gewebeentnahme auftreten, es können sehr kleine Tumore festgestellt werden, die vielleicht keiner Behandlung bedürfen ("Überdiagnose"), es können Therapien mit potentiellen Nebenwirkungen bei eher nicht behandlungsbedürftigen kleinen Tumoren gemacht werden ("Übertherapie"), und es können Tumore festgestellt werden, die zwar einer Behandlung bedürfen, aber dann trotzdem nicht (mehr) geheilt werden können. All diese Tatsachen sind bei medizinischen Maßnahmen in einem gewissen Maße unvermeidbar und gelten bei Früherkennungsuntersuchungen für den Brustkrebs der Frau ebenso wie für das Prostatakarzinom des Mannes.

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