Dienstag, 28. Juni 2022
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Gesundheitspolitik

DGUV: 3.700 ehemalige Wismut-Mitarbeiter an Lungenkrebs erkrankt

Die Zahl der durch Uranerzbergbau an Lungenkrebs erkrankten ehemaligen Wismut-Mitarbeiter ist höher als erwartet. Nach Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) wurden seit 1991 insgesamt 3.700 Lungenkrebs-Fälle als Berufskrankheit bestätigt. Hinzu kämen 120 Menschen mit Kehlkopfkrebs sowie 2.750 Menschen mit einer Quarzstaublungenerkrankung, sagte DGUV-Hauptgeschäftsführer Joachim Breuer am Freitag in Dresden. Mit einer so hohen Zahl an Lungenkrebs-Fällen hätten die Experten nach der Wende nicht gerechnet, hieß es.
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Die Unfallversicherung hatte vor 20 Jahren eigens eine Betreuungsstelle eingerichtet. «Wir sind in einem abklingenden Prozess», sagte Breuer. Von den einst 55.000 Wismut-Beschäftigten, die nach der Wende die Vorsorge-Untersuchungen in Anspruch nahmen, seien inzwischen nur noch 12.000 übrig geblieben. Für das Programm wurde laut Breuer bisher insgesamt eine Milliarde Euro aufgewendet, der überwiegende Teil davon gehe als Rentenleistung an die Betroffenen.

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