Donnerstag, 18. August 2022
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Gesundheitspolitik
Vodafone und Deloitte gehen strategische Allianz ein

Digitalisierung im Gesundheitswesen beschleunigen

Digitalisierung im Gesundheitswesen beschleunigen
© Katarzyna Bialasiewicz Photographee.eu - stockadobe.com
Vodafone und Deloitte wollen die Digitalisierung im Gesundheitswesen gemeinsam beschleunigen. Das verkünden die beiden Unternehmen heute zum Start einer strategischen Partnerschaft. Im „Centre for Health“ wollen die Partner ab sofort gemeinsam vernetzte medizinische Services und Produkte im Internet der Dinge entwickeln und für noch mehr Menschen verfügbar machen – in den Städten und auf dem Land. Die Ziele der Allianz: Mehr digitale Anwendungen für möglichst viele Patienten und Patientinnen in den Alltag bringen. Und neue Services bereitstellen, die Ärzte und medizinisches Fachpersonal in den Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen bei der Arbeit unterstützen. Ab sofort werden Digital-, Technologie- und Gesundheitsexperten beider Unternehmen dafür im „Centre for Health“ zusammenarbeiten.  

Eine starke Partnerschaft für vernetzte Gesundheitslösungen

„Moderne Technologien spielen eine immer bedeutendere Rolle für eine bessere und zugänglichere Gesundheitsversorgung. Digitale und vernetzte Gesundheitslösungen ermöglichen neue und effektivere Wege zu Diagnose, Behandlung und Betreuung von Patienten“, sagt Deloitte Deutschland CEO Volker Krug. „Partnerschaften wie diese strategische Allianz mit Vodafone bringen Schlüsselkompetenzen zusammen. Sie sind eine wichtige Voraussetzung und eine starke Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung zukunftsweisender Gesundheitslösungen.“
„Das Gesundheitswesen der Zukunft wird patientenzentrierter, präventiver und definitiv stärker von Daten und ihrer Nutzung geprägt sein“, sagt Ibo Teuber, Partner im Bereich Life Sciences & Health Care bei Deloitte. „Hierzu braucht es smarte Lösungen, die die Versorgung von morgen verlässlich ermöglichen. Die Partnerschaft von Vodafone und Deloitte setzt genau hier an.“

Corona-Pandemie hat Schwächen bei der Digitalisierung offengelegt

Wie bedeutsam digitale Services im Gesundheitswesen sind, hat in den zurückliegenden Monaten die Corona-Pandemie gezeigt. Doch längst nicht überall in der Branche werden digitale Services ausreichend genutzt, um Abläufe zu erleichtern. Eine aktuelle Umfrage des Vodafone-Instituts zeigt: 9 von 10 EU-Bürgerinnen und Bürger sagen, dass Gesundheitseinrichtungen Unterstützung durch die EU brauchen, um digitale Prozesse im Alltag zu verankern.

Lösungen für Ärztinnen und Ärzte und Patientinnen und Patienten

„Digitalisierung kann Leben retten. Die Corona-Pandemie hat den digitalen Nachholbedarf der Branche schonungslos offengelegt“, sagt Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Wir sollten diesen Weckruf nutzen und die richtigen Erkenntnisse daraus ziehen. 5G und das Internet der Dinge können die medizinische Versorgung auch auf dem Land verbessern. Im ‚Centre for Health‘ wollen wir Lösungen entwickeln, die Ärzten und Patienten sofort helfen.“

Drohnen, die Medikamente ausliefern

Vodafone vernetzt schon heute mehr als 20 Millionen Geräte, Maschinen und Services aus dem Gesundheitssektor im Internet der Dinge. Deloitte verfügt weltweit über 24.000 qualifizierte Fachleute für Biowissenschaften und das Gesundheitswesen. In den vergangenen Jahren haben die Experten zahlreiche moderne Gesundheitslösungen eingeführt, darunter Drohnen, die Medikamente an Patienten ausliefern und Telemedizin-Anwendungen zur Übermittlung von Vitaldaten. Und der Bedarf an solchen digitalen Services wächst: In den nächsten 10 Jahren werden rund 1 Drittel der ambulanten Besuche und die Hälfte der Hausarztbesuche virtuell stattfinden.

Quelle: Deloitte


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