Freitag, 2. Dezember 2022
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Gesundheitspolitik

Ein Schritt vor, zwei zurück - AVR bleibt bei methodischen Schwächen

Selbst der Arzneiverordnungsreport (AVR) muss in diesem Jahr konstatieren, dass die Ausgaben für Arzneimittel gesunken sind. Trotzdem rechnet er erneut unrealistische Einsparpotenziale vor. Die methodischen Schwächen des Werkes bleiben bestehen. Zwar hat der AVR in diesem Jahr erstmals Nettokosten verglichen, doch der Vergleich mit den Niederlanden beruht erneut auf Apothekenverkaufspreisen und wird wieder genutzt, um angebliche Einsparpotenziale bei den Herstellern aufzuzeigen. „Der AVR macht einen richtigen Schritt, in dem er die gesetzlichen Zwangsabschläge berücksichtigt. Doch er bleibt auf halben Weg stehen. Denn der Vergleich der Apothekenverkaufspreise gibt keinen Aufschluss darüber, wie groß angebliche Preisunterschiede bei den Herstellern in verschiedenen Ländern wirklich sind“, so Henning Fahrenkamp, Hauptgeschäftsführer des BPI.

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