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Gesundheitspolitik
10. Juni 2021

Entwicklungsorganisation begrüßt Impfspende der USA vor G7-Gipfel

Die Entwicklungsorganisation One hat die Ankündigung von US-Präsident Joe Biden begrüßt, 500 Millionen Impfdosen an ärmere Länder spenden zu wollen. Vor dem Gipfel der großen Industrienationen (G7) im britischen Badeort Carbis Bay forderte Karoline Lerche von One am Donnerstag die Staats- und Regierungschefs auf, bereits jetzt damit zu beginnen, Impfstoffe an Entwicklungsländer abzugeben. „Wir müssen jetzt schnell sein.“ Auch müssten die anderen G7-Staaten jetzt nachziehen.
Die 30 Millionen Impfdosen, die Deutschland bis Jahresende in Aussicht gestellt hat, seien ein guter Start. „Aber das reicht nicht“, sagte Lerche. „Das Teilen von Impfstoffen ist in unserem eigenen Interesse – die Mutationen warten nicht.“ Laut One haben sich G7-Staaten über 2,5 Milliarden Impfdosen mehr gesichert als sie benötigen. Das Angebot werde die Nachfrage spätestens Ende August übersteigen – in Deutschland voraussichtlich sogar Ende Juli.

Wenige Tage vor dem G7-Gipfel in Großbritannien haben 230 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die großen Industrieländer zur Finanzierung der weltweiten Corona-Impfkampagne aufgefordert. Die G7 sollten zwei Drittel der schätzungsweise 66 Milliarden US-Dollar (54,2 Milliarden Euro) bezahlen, die in den kommenden beiden Jahren benötigt werde, um auch die Menschen in ärmeren Ländern zu impfen, heißt es in dem Schreiben, das...
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Das Weiße Haus teilte mit, 200 Millionen Dosen des Herstellers Pfizer/BioNTech sollen zwischen August und Jahresende an ärmere Länder geliefert werden, die übrigen 300 Millionen bis Juni 2022.

Quelle: dpa


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