Mittwoch, 10. August 2022
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Gesundheitspolitik

Gesetzliche Krankenkassen gegen Honorarangleichung zu ihren Lasten

Die SPD will ein Ende der "Zwei-Klassen-Medizin". Ob eine Angleichung der Arzthonorare den gewünschten Erfolg hat, ist offen. Es könnte vor allem höhere Beiträge für die GKV-Mitglieder bedeuten. Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat Union und SPD vor einer Angleichung der Arzthonorare zu Lasten ihrer Beitragszahler gewarnt. "Die Einführung einer einheitlichen Honorarordnung würde 90% der Menschen in diesem Land derzeit keinerlei Vorteile bringen, aber die Privatversicherten entlasten, sagte der Vize-Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus von Stackelberg, der Deutschen Presse-Agentur. Experten gehen davon aus, dass durch eine einheitliche Gebührenordnung der Beitragssatz zur Krankenversicherung um durchschnittlich bis zu 0,6 Prozentpunkte auf dann 16 bis 16,2% vom Brutto steigen könnte.

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