Donnerstag, 30. Juni 2022
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Gesundheitspolitik

Gesund mit dem Smartphone: Jeder Sechste nutzt Gesundheitsapps

Gesundheitsapps stoßen in der deutschen Bevölkerung auf immer mehr Interesse. Jeder Sechste verwendet mittlerweile die Apps (16%), und jeder Dritte ist an ihnen interessiert (34%) und kann sich eine Nutzung vorstellen. Allerdings lehnen auch 42% der Befragten die Nutzung solcher Apps komplett ab. Diese Ergebnisse ermittelte das Marktforschungsinstitut Ipsos in Kooperation mit der Beruflichen Medienschule in Hamburg-Wandsbek im Rahmen einer repräsentativen Studie. Befragt wurden 1.000 Internetnutzer im Alter von 16 bis 70 Jahren.

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Der typische Nutzer von Gesundheitsapps ist knapp 39 Jahre alt, während ehemalige Nutzer mit 34 Jahren jünger sind. Bei potenziellen Nutzern liegt das Durchschnittsalter bei 44 Jahren. Ablehner stellen mit einem Durchschnittsalter von 46 Jahren die älteste Gruppe. Zwar werden somit Gesundheitsapps vor allem von Jüngeren genutzt, interessant ist allerdings, dass die Gruppe der 50-70-Jährigen sich am häufigsten vorstellen könnte, entsprechende Programme zu nutzen.

Fitness-Apps werden am häufigsten verwendet

Das viefältige Angebot der Gesundheitsapps umfasst beispielsweise Apps zur Körperanalyse, Fitness-Apps und Ernährungsapps. Die Umfrage zeigt, dass Fitness-Apps derzeit mit 13% die meisten aktiven Nutzer haben. Außerdem werden sie im Vergleich mit anderen Arten von Gesundheitsapps am längsten genutzt: Mehr als jeder 3. Nutzer verwendet Fitness-Apps länger als 6 Monate. Mit ihnen können zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit beispielsweise Laufstrecken oder absolvierte Wiederholungen im Fitness-Studio dokumentiert werden

Männer nutzen Gesundheitsapps länger als Frauen

Ernährungsapps sollen bei der Anpassung oder kompletten Umstellung der Ernährung helfen, zum Beispiel durch die Messung der verzehrten Kalorien oder der Flüssigkeitsaufnahme. Im Vergleich finden diese Apps mit 6% aktuell die wenigsten Nutzer. Damit liegen sie knapp hinter Apps zur Körperanalyse, die dazu dienen, den Zustand des Körpers zu "vermessen".

Ernährungsapps werden von gut einem Viertel der Nutzer (26%) länger als 6 Monate genutzt. Bei Apps zur Körperanalyse gibt es mit 31% signifikant mehr dauerhafte Nutzer. Interessant auch, dass 54% der Männer Gesundheitsapps länger als acht Wochen nutzen, während nur 46% der Frauen sich so lange mit den Apps beschäftigen.

Diese Ergebnisse stammen aus einer Kooperationsstudie von Ipsos und Auszubildenden zu Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung der Beruflichen Medienschule Hamburg-Wandsbek.

Quelle: Ipsos


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