Dienstag, 29. November 2022
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Gesundheitspolitik

Hartmannbund kritisiert Krankenkassen: "Erschreckendes Verhältnis zum Eigentum"

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat vor dem Hintergrund der heutigen parlamentarischen Anhörung zum Versorgungsstärkungsgesetz die gesetzlichen Krankenkassen scharf attackiert. "An das Klagelied der Kassen darüber, dass sie für steigende ärztliche Leistungen auch mehr Geld aufbringen müssen, haben wir uns ja fast schon gewöhnt. Dass aber inzwischen offen in Frage gestellt wird, dass es sich bei der ärztlichen Praxis von niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen um deren Eigentum handelt, ist völlig inakzeptabel". Die kürzlich von der Vorsitzenden der GKV-Spitzenverbandes, Dr. Doris Pfeiffer, formulierte Feststellung, es sei "nicht mehr zeitgemäß, dass Ärzte, die in Ruhestand gehen, den Anspruch haben, ihre Praxis in überversorgten Regionen verkaufen zu können", offenbare ein erschreckendes Verhältnis zum Eigentumsbegriff eines wirtschaftlich selbstständigen Unternehmers. Reinhardt: "Es ist diese Haltung, die mir im Zusammenhang mit der Diskussion über das Versorgungsstärkungsgesetz ganz besonders Sorgen bereitet."

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