Donnerstag, 18. August 2022
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Gesundheitspolitik

Krankenhausgesellschaft sieht „kritische Situation in der Pandemie“

Krankenhausgesellschaft sieht „kritische Situation in der Pandemie“
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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen vor einer wachsenden Auslastung der Intensivstationen gewarnt. „Wir befinden uns in einer kritischen Situation der Pandemie“, sagte der Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Die Zahl der mit einer COVID-Infektion im Krankenhaus versorgten Patienten sei binnen einer Woche deutlich gestiegen. So seien knapp 40% mehr Patienten auf der Normalstation als noch vor einer Woche. Auf den Intensivstationen seien es 15% mehr. „Wenn diese Entwicklung anhält, haben wir schon in 2 Wochen wieder 3.000 Patienten auf Intensivstation“, warnte Gaß.

„Auch wenn die Krankenhäuser dies leisten können, wird es dann nicht ohne Einschränkung des Regelbetriebs ablaufen können“, sagte der Verbandschef. Dann müssten die Mediziner in den Kliniken wieder planbare, weniger dringliche Behandlungen verschieben.

Zum Höhepunkt der Pandemie im Januar 2021 wurden mehr als 5.700 Corona-Erkrankte intensivmedizinisch behandelt. Derzeit liegen nach Zahlen aus dem Intensivregister fast 1.800 Menschen auf der Intensivstation und knapp 4.300 Patienten auf der Normalstation.
 
 

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Quelle: dpa


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