Sonntag, 27. November 2022
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Gesundheitspolitik

Neue Leuchtturm-Ideen zur Verbesserung von Patientensicherheit gesucht

Einrichtungen des Gesundheitswesens sind noch bis zum 7. November 2021 aufgerufen, ihre herausragenden Ideen zur Verbesserung von Patientensicherheit beim Deutschen Preis für Patientensicherheit einzureichen. Ob neue Operationstechniken, Apps und Zubehör oder verbesserte Prozessabläufe mit innovativen Tools – oft sind es verhältnismäßig kleine Änderungen, die helfen können, Fehler in der Arztpraxis, in der ambulanten oder stationären Pflege oder im klinischen Alltag zu vermeiden und die Sicherheit der medizinischen Behandlung zu erhöhen. Diese Ideen sucht das Aktionsbündnis Patientensicherheit, um die besten mit dem renommierten Preis auszuzeichnen.
Prämiert werden beim Deutschen Preis der Patientensicherheit die ersten 3 Platzierungen. Die beeindruckendsten Einsendungen sind mit 10.000 Euro für den 1. Platz, 6.000 Euro für den 2. Platz und 3.500 Euro für den 3. Platz dotiert. Der Preis ist innerhalb des Gesundheitswesens mit medialer Aufmerksamkeit verbunden. Dazu gehört auch, dass ein Fachmedium über die Preisträger berichtet. Die offizielle Prämierung erfolgt im Frühjahr 2022.
 
Zum 9. Mal schreibt das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern – der Ecclesia Versicherungsdienst GmbH, der MSD Sharp & Dohme GmbH, der Thieme Gruppe und seit diesem Jahr der Inworks GmbH – den Deutschen Preis für Patientensicherheit aus. 29 Leuchtturm-Ideen, die Patientensicherheit fördern und verbessern sollen, prämierte das APS bereits in den vergangenen Jahren.
 
Eine Jury bewertet die Einreichungen und wählt die Sieger. Peggy Ahl (Apothekerin, Referentin für Qualitätssicherung im Geschäftsbereich Pharmazie, ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände),  Dr. Franziska Diel (Leiterin Dezernat Versorgungsqualität, Herausgeberin und Co-Autorin der QEP-Werke, KBV – Kassenärztliche Bundesvereinigung), Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig (Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)), Martin Meilwes, Prokurist der GRB Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH, Birgit Pätzmann-Sietas, Präsidiumsmitglied im Deutschen Pflegerat, Dr. Klaus Schlüter (Medizinischer Direktor der MSD SHARP & DOHME GMBH, Deutschland), Univ.-Prof. Dr. Claudia Doris Spies (Direktorin der Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin der Charité© Campus Mitte und Campus Virchow Klinikum), Prof. Dr. Christoph Straub (Vorsitzender des Vorstands der BARMER), Markus Tannheimer (Geschäftsführung Inworks GmbH) sowie ein Mitglied der BAG Selbsthilfe bilden die Jury.
 
 

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Erschienen am 25.05.2021Patientensicherheit erhält ein höheres Gewicht in der Medizinausbildung, mehr auf www.journalmed.de.

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„Die Entwicklungsteams kennenzulernen, ihre Arbeit zu betrachten und dann das Engagement der Überzeugendsten mit einem Preis zu würdigen – das ist in jedem Jahr ein echtes Highlight und erfüllt uns mit Stolz. Unser Ziel ist, dass die Innovationen auch in anderen Einrichtungen Anwendung finden und für Anregung sorgen können. Sie sind somit Leuchttürme für Patientensicherheit“, erklärt Dr. Ruth Hecker, Vorsitzende des APS und Juryvorsitzende des Preises. „Zuletzt hat sich die Beteiligung auch noch einmal gesteigert, was uns auch insgesamt darauf schließen lässt: Patientensicherheit gewinnt immer weiter an Bedeutung.“
 
Ausdrücklich erwünscht sind in diesem Jahr Projekte, die sich auf die Bewältigung der Coronakrise und die Förderung und den Einsatz digitaler Techniken beziehen. Die thematische Spezialisierung ist allerdings kein Muss.

Alle Infos und Bedingungen finden Interessierte unter https://www.aps-ev.de/dpfp/.

Quelle: Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS)


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