Dienstag, 28. Juni 2022
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Gesundheitspolitik

Mehrheit würde sich Therapie mit embryonalen Stammzellen unterziehen

Fast zwei Drittel der Deutschen würden sich einer Therapie mit embryonalen Stammzellen unterziehen, wenn sie an einer mit anderen Mitteln nicht heilbaren Krankheit litten. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov für die Nachrichtenagentur dpa. 69 Prozent der Männer würden einer solchen Therapie zustimmen. Bei den Frauen sind es nur 49 Prozent – viele von ihnen (39 Prozent) sind sich momentan nicht schlüssig darüber.
Für das konkrete Beispiel einer im Ausland entwickelten Therapie auf Basis embryonaler Stammzellen für eine Augenkrankheit, die junge Menschen erblinden lässt, befürwortet eine deutliche Mehrheit den Einsatz in Deutschland. 79 Prozent der Männer und 67 Prozent der Frauen sprachen sich dafür aus. Zwölf Prozent aller Befragten lehnten die Genehmigung einer solchen Therapie ab. Knapp ein Viertel ist derzeit der Meinung, dass die Forschung an embryonalen Stammzellen hierzulande komplett verboten werden sollte.

Ein klares Bild ergibt sich bei der Einschätzung des deutschen Stammzellgesetzes, das die Forschung an embryonalen Stammzellen unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt – die Herstellung solcher Zellen aber verbietet. Nur 11 Prozent halten dies für eine ethisch gut vertretbare Lösung, 77 Prozent nicht.

Die Erzeugung von Embryonen extra für Forschungszwecke – wie sie in einigen Ländern erlaubt ist – sollte nach Ansicht von 25 Prozent der befragten Männer generell weltweit verboten werden. Bei den Frauen sind 35 Prozent für ein solches Verbot. In Deutschland dürfen so entstandene Stammzellen nicht genutzt werden.

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