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Gesundheitspolitik
28. April 2020

Neuseelands Premierministerin skeptisch bei Corona-App

Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern ist zurückhaltend, was den Erfolg der geplanten Corona-App angeht. "Ich bleibe etwas skeptisch, was sie wird bringen können, weil die Inanspruchnahme so hoch sein muss", sagte Ardern am Montag.
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Neuseeland soll bald die App zur Kontaktermittlung bei Infektionen bekommen, einen Termin nannte Ardern nicht. In Singapur hätten demnach weniger als 20% der Menschen die App genutzt. Sie sei kein Ersatz dafür, dass Menschen die Kontakte zwischen jemandem im Medizinbereich und Infizierten ermittelten, so Ardern.

In dem knapp fünf Millionen Einwohner zählenden Inselstaat gelten seit Ende März strenge Ausgangsbeschränkungen, die von Dienstag an gelockert werden. 400.000 Menschen kehren zur Arbeit zurück, die Schulen öffnen wieder.

Im Moment sei das Ziel, das Virus auszuschalten, erreicht, so Ardern. Aber die Lockerungen bedeuten ihren Worten nach nicht, dass das Leben wie vor der Pandemie zurückkehrt. «Wir müssen uns langsam bewegen, und wir müssen uns vorsichtig bewegen», sagte sie. Bislang wurden in Neuseeland 1.469 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet, 19 Menschen mit der Lungenkrankheit Covid-19 starben.

In Australien (etwa 25 Millionen Einwohner) wurde die Warn-App am Sonntag eingeführt. Sie wurde in den ersten Stunden mehr als eine Million Mal heruntergeladen, wie Gesundheitsminister Greg Hunt dem Sender Channel Nine sagte. Auch in Australien gibt es eine Debatte um Sicherheit und Datenschutz. Die Nutzung ist freiwillig. Die Regierung hatte erklärt, mindestens 40% müssten die App nutzen und zudem müssten die Corona-Tests umfassender werden, bevor die Beschränkungen weitgehend gelockert würden. Bislang wurden 6.720 Fälle des Erregers Sars-CoV-2 registriert, 83 Menschen starben.

Sowohl Australien als auch Neuseeland ist es bisher gelungen, die Kurve der Infektionen relativ flach zu halten.

Quelle: dpa


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