Donnerstag, 1. Dezember 2022
Navigation öffnen
Gesundheitspolitik

OECD: Unterricht an zwei von drei Schultagen während Corona gestört

OECD: Unterricht an zwei von drei Schultagen während Corona gestört
©Iakov Filimonov – stock.adobe.com
Der Unterricht für die rund 11 Millionen Schülerinnen und Schüler in Deutschland war nach einer OECD-Erhebung seit Beginn der Corona-Pandemie bis zum Auslaufen der Schulschließungen im Frühjahr im Schnitt an mehr als 180 Tagen gestört. Das sind zwei Drittel der rund 270 Schultage im untersuchten Zeitraum zwischen Januar 2020 und 20. Mai 2021.
Demnach waren etwa Grundschulen im Schnitt 64 Tage geschlossen und 118 Tage nur teilweise geöffnet, also beispielsweise im sogenannten Wechselbetrieb. Weiterführende Schulen waren an 85 Tagen geschlossen und an 98 Tagen nur eingeschränkt in Betrieb, Gymnasien oder Berufsschulen waren 83 Tage zu und 103 Tage nur teilweise geöffnet. Kitas waren im Untersuchungszeitraum im Durchschnitt 61 Tage vollständig geschlossen. Zahlen zum Teilbetrieb bei Kitas liegen nicht vor.

Die OECD legte die Daten am Donnerstag im Rahmen ihrer jährlich veröffentlichten Erhebung „Bildung auf einen Blick“ vor. In der mehr als 500-seitigen Studie werden die Bildungssysteme der 38 OECD- und weiterer Länder miteinander verglichen. Unter anderem wird untersucht, wie viel Geld die Länder für Bildung ausgeben oder wie Schulen und Kitas personell aufgestellt sind.
 
 

Lesen Sie mehr zu diesem Thema:

Corona: Alarmierende Folgen für Kinder und Jugendliche

Erschienen am 13.09.2021DAK-Sonderanalyse untersucht Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Krankenhausversorgung 2020.

Erschienen am 13.09.2021DAK-Sonderanalyse untersucht Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Krankenhausversorgung 2020.

©Victor– stock.adobe.com
Hervorgehoben wird für Deutschland, dass sowohl in der Altersgruppe unter 3 Jahren als auch im vorschulischen Bereich mehr Kinder an frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung teilnähmen als im OECD-Durchschnitt. Die jährlichen Bildungsausgaben pro Schülerin und Schüler seien zudem höher als im OECD-Durchschnitt. Allerdings gibt Deutschland dem Bericht zufolge bezogen auf sein Bruttoinlandsprodukt (BIP) weniger Geld für Bildungseinrichtungen aus als die OECD-Länder im Schnitt. 2018 waren es demnach 4,3% des BIP, verglichen mit einem OECD-Durchschnittswert von 4,9%.
 
 

Lesen Sie mehr zu diesem Thema:

STADA Health Report 2021: Auswirkungen der COVID-19-Pandemie

Erschienen am 12.07.2021Europa COVID-19-Pandemie > Gesundheit > Medikamente > chronische Krankheiten > Digital Health > mentale Gesundheit > Gesundheitssystem > Umfrage

Erschienen am 12.07.2021Europa COVID-19-Pandemie > Gesundheit > Medikamente > chronische Krankheiten > Digital Health > mentale...

©Photocreo Bednarek - stock.adobe.com

Quelle: dpa


Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"OECD: Unterricht an zwei von drei Schultagen während Corona gestört"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der MedtriX GmbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.